Berliner bleiben nach ihrem „Sofa-Sonntag“ vorneDEL-Spieltag kompakt
Michael Hackert entschied das West-Duell gegen die DEG zu Gunsten der Iserlohn Roosters. (Foto: Roland Krivec - www.stock4press.de)Adler Mannheim – Krefeld Pinguine 1:3 (0:1, 1:2, 0:0)
Nach einigen Mannheimer Chancen, unter anderem ein Pfostenschluss von Marcus Kink, gingen die Krefelder durch ein Überzahltor von Richard Pavlikovsky in Führung. Von diesem Zeitpunkt an übernahmen die Pinguine das Kommando. Erneut Pavlikowsky und erneut eine Überzahl, diesmal eine doppelte, brachten den Seidenstädtern den zweiten Treffer. Die Adler schöpften durch ein Tor von Chris Lee (Überzahl) wieder neuen Mut, doch Patrick Hager gab Sekunden später die Antwort. Da keine weiteren Tore mehr fielen, feierten die Schwarz-Gelben den ersten Dreier seit dem 11.Dezember. Zuschauer 12.086.
DEG Metro Stars - Iserlohn Roosters 2:3 n.P. (0:0, 1:2, 1:0, 0:0, 0:1)
Chancen gab es auf beiden Seiten. Iserlohns Micheal Wolf scheiterte mehrfach an Bobby Goepfert, oder Düsseldorfs Adam Couchaine stand der Pfosten im Weg. Dem munteren und ansehnlichen Spiel fehlten den ersten zwanzig Minuten nur die Tore. Das wurde im zweiten Abschnitt nachgeholt. Erst sorgten Micheal Hackert und Michael Wolf, in Überzahl, für einen Zwei-Tore-Vorsprung der Sauerländer, ehe Ben Gordon für die DEG verkürzen konnte. Im dritten Abschnitt nutze Patrick Reimer eine Überzahl, um die DEG für den Strumlauf zu belohnen. Die Verlängerung und das Penaltyschießen mussten her. Das entscheidende Tor verbuchte Rooster-Stürmer Michael Hackert. Zuschauer 5.698.
EHC München – Grizzly Adams Wolfsburg 2:4 (1:1, 1:1, 0:2)
Wurde der Wolfsburger Blitzstart noch per Videobeweis verwehrt, so gingen die Gäste etwas später durch Christoph Höhenleitner doch in Führung. Diese konnte Jan Benda gegen Mitte des Eröffnungsdrittels egalisieren. Vier Minuten vor Drittelende hatte Sebastian Furchner per Penalty die Riesenchance zur erneuten Grizzly-Führung, allerdings blieb es bei der Chance. Gleiches Spiel im Mitteldrittel. Wolfsburg ging in Führung, München gleicht aus. Die Torschützen Patrick Davis für Wolfsburg und Jason Ulmer für den EHC. Auch im letzten Drittel fielen zwei Treffer, diesmal jedoch beide für die Niedersachsen. Erst war es Patrick Davis, der mit seinem zweiten Tor die Führung brachte, und eine Sekunde vor Spielende machte John Laliberte ein Empty-Net-Tor. Zuschauer 3.705.
ERC Ingolstadt – Thomas Sabo Ice Tigers 4:3 n.P. (0:2, 2:1, 1:0, 0:0, 1:0)
Überraschend, aber nach dem Spielverlauf verdient, ging es nach den Toren von Simon Fischhaber und Alex Oblinger mit einer Franken-Führung in die Kabine. Nachdem Markus Janka nach dem Tor von Yasin Ehliz zum dritten Mal hinter sich greifen musste, wurde er durch Ian Gordon ersetzt. Für die Oberbayern war das wie ein Weckruf. Vom Torwartwechsel nun eine Klasse besser und nach den Toren von Thomas Greilinger und Michel Periard (Überzahl) waren sie bis zur zweiten Pause wieder dran. Der Powerplay-Treffer von Jeff Likens brachte das Spiel bis ins Penaltyschießen. Hier war es der Versuch von Thomas Greilinger, der den Zusatzpunkt sicherte. Zuschauer 3.721.
Augsburger Panther – Straubing Tigers 5:2 (2:1, 2:1, 1:0)
Die Panther gingen nach den Toren von Chad Bassen und Mario Valery-Trabucco doppelt in Führung. Nach dem zweiten Tor gaben die Niederbayern binnen Sekunden dann aber die nötige Antwort durch Laurent Meunier. Nach zwei Überzahltreffern von Darly Boyle und Brian Roloff zog Augsburg davon. Meunier brachte Straubing gut zwei Minuten vor Drittelende aber wieder etwas näher heran. Insgesamt war Straubing heute jedoch nicht gut genug. In Überzahl sorgte Mario Valery-Trabucco mit seinem zweiten Tor für die Entscheidung. Augsburg tat fortan nicht mehr als nötig war, um sich die Punkte zu sichern. Zuschauer 3.891.
Hamburg Freezers – Kölner Haie 3:2 n.V. (0:1, 2:1, 0:0, 1:0)
Köln geht mit dem ersten ernsten Schuss von John Tripp in Führung. Hamburg hatte in Überzahl bei einem Schuss von Christoph Schubert, der an der Latte landet, die beste Chance zum Ausgleich. Das Mitteldrittel war eine Angelegenheit der Hanseaten. Das zeigte sich auch auf der Anzeigetafel. Ryan Stone und Patrick Traverse drehten das Spiel. In doppelter Überzahl konnte Alex Weiß jedoch ausgleichen. Das Spiel lebte von der Spannung, da beide Teams darauf bedacht waren Fehler zu vermeiden. So wundert es nicht, dass auch diese Partie etwas länger dauerte. In der Verlängerung dauerte es jedoch nur 15 Sekunden ehe Brett Engelhard in Überzahl den Freezers den zweiten Punkt brachte. Zuschauer 10.779.