Berlin war eine Reise wert: Ice Tigers triumphieren beim Spitzenreiter

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
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Nach vier Tagen DEL-Tour kamen die Nürnberger Puckjäger am Mittwoch früh gegen fünf Uhr nach Hause. Müde zwar, aber alle unverletzt und auch mit drei weiteren wichtigen Punkten im Gepäck, die sie sich mit einer überzeugenden Vorstellung in Berlin erkämpft hatten.

Der Start in die Schlußoffensive nach der zweiwöchigen Liga-Pause missglückte den Ice Tigers, doch 48 Stunden nach der 0:3-Niederlage in Düsseldorf zeigte sich die Mannschaft von Trainer Greg Poss wieder von ihrer stärksten Seite. "Nürnberg war heute besser", zollte da auch Eisbären-Trainer Pierre Pagé den Noris-Cracks Lob und Anerkennung, nachdem der DEL-Spitzenreiter auch im vierten Saisonvergleich mit den Franken das Nachsehen hatte. Und Tigers-Manager Otto Sykora konnte nach dem 3:0-Triumph im Wellblechpalast erfreut feststellen: Die Niederlage in Düsseldorf h at keine Folgeschäden hinterlassen, sondern "die Jungs sind alle sehr gut drauf."

Einer ganz besonders: Keeper Frederic Chabot, der zum dritten Mal in dieser Saison seinen Kasten sauber hielt. "Chabot machte den Unterschied aus", stellte auch Pagé fest. Noch wichtiger aber war für Nürnbergs sportliches Führungs-Duo, dass die Ice Tigers kaum Chancen zugelassen haben gegen eines der torhungrigsten Teams, und die eigenen Möglichkeiten konsequent genutzt wurden. Dazu noch die Erkenntnis: "Das erste Drittel war offen, danach aber haben wir sogar das Spiel kontrolliert", zogen Poss und Sykora ein positives Berlin-Fazit.

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