Berlin und Bremerhaven legen vorDEL kompakt

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Eisbären Berlin – Straubing Tigers 3:1 (1:0, 0:1, 2:1)
Play-off-Stand: 1:0

Die Eisbären Berlin gingen in der zwölften Minute in Führung, als Jamie MacQueen das erste Überzahlspiel der Partie ausnutzte und nach nur 13 Sekunden Powerplay für Berlin erfolgreich war. Straubing verpasste kurz darauf in doppelter Überzahl den Ausgleichstreffer. In einem laufintensiven Spiel hätte Daniel Fischbuch beinahe auf 2:0 erhöht, traf aber nur die Latte, auf der anderen Seite gelang Sean Sullivan der Ausgleich für Straubing. MacQueen wurde in der 51. Minute zum Matchwinner für die Hausherren, als ihm das 2:1 gelang. Ein erstes Empty-Net-Goal der Berliner zählte nicht; zwei Sekunden vor Ende traf Marcel Noebels aber doch noch ins leere Straubinger Netz. Am Freitag geht es in Straubing weiter. Die Tigers brauchen einen Sieg, um in der Saison zu bleiben. Gewinnt Berlin, stehen die Eisbären im Viertelfinale.

ERC Ingolstadt – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)
Play-off-Stand: 0:1

Die ohnehin schon bemerkenswerte Saison des DEL-Neulings aus Bremerhaven geht genauso bemerkenswert weiter: Der Zweitliga-Meister von 2014 siegte in seinem ersten DEL-Play-off-Spiel beim Deutschen Meister von 2014 und kann am Freitag mit einem Heimsieg den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen. Von den Panthern kam in der Offensive zu wenig, um das Spiel zu gewinnen, auch wenn die Schanzer in der zehnten Minute durch David Elsner in Führung gingen. 30 Sekunden vor dem Ende gelang dem bärenstarken Jeremy Welsh der Ausgleichstreffer. Bronson Maschmeyer und nochmal Welsh sorgten im Mitteldrittel für die Vorentscheidung. Torjäger Jack Combs packte in der 59. Minute per Empty-Net-Goal den Deckel drauf. Bremerhaven hatte auch nach dem 3:1 weitere gute Gelegenheiten und scheiterte in einer Situation am Pfosten.