Berlin, Hamburg und Rapperswil bejubeln TurniersiegeTurniere und Testspiele kompakt

Petr Pohl traf zweimal für die Eisbären Berlin beim 8:0-Kantersieg gegen Crimmitschau. (Foto: Imago)Petr Pohl traf zweimal für die Eisbären Berlin beim 8:0-Kantersieg gegen Crimmitschau. (Foto: Imago)
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Die Eisbären Berlin haben ihr eigenes Turnier zum 60-jährigen Jubiläum im Wellblechpalast gewonnen. Im Finale gab es einen 8:0 (0:0, 5:0, 3:0)-Kantersieg gegen den Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau. Petr Pohl (2), Florian Busch, Julian Talbot, Frank Hördler, Darin Olver, André Rankel und Matt Foy schossen den deutlichen Erfolg heraus. Zuvor hatten die Dresdner Eislöwen das Spiel um Platz 3 gegen die Lausitzer Füchse mit 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) gewonnen. Maxime Legault brachte Weißwasser in der vierten Minute in Führung. Kurz vor der ersten Pause glich Feodor Boiarchinov aus. Sami Kaartinen und Eric Stephan erhöhten auf 3:1; John Koslowski verwandelte in der 58. Minute einen Penalty, ehe Scott King das zweite Tor für die Füchse erzielte.

Beim Turnier um den Bryggeriet Vestfyen Cup in Odense entschieden die Hamburg Freezers das rein deutsche Finale gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 5:1 (1:0, 2:0, 2:1) für sich. Julian Jakobsen (3), Mathieu Roy und Marty Sertich trafen für Hamburg. Den Treffer für den Zweitligisten markierte Jan Kopecky. Die Odense Bulldogs gewannen das Spiel um Platz 3 gegen Herning Blue Fox mit 6:5.

Beim Mercedes-Benz-Rent-Cup in Nürnberg stand am Samstag ein Spiel ohne deutsche Beteiligung an: Durch den 3:2 (1:0, 0:2, 2:0)-Erfolg über den HC Plzen sicherten sich die Rapperswil-Jona Lakers vorzeitig den Turniersieg. Die Führung der Schweizer durch Antonio Rizzello drehten die Tschechen durch Jozef Balej  und Vojtech Mozik. Doch im Schlussdrittel glich Remo Heitzmann die Partie erneut aus. In der Schlusssekunde entschied Rizzello die Partie zugunsten der Lakers.

Testspiele:

Der ERC Ingolstadt musste sich den Vienna Capitals mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:1) geschlagen geben. Peter MacArthur brachte Wien in der vierten Minute in Führung. Nach Derek Hahns Ausgleich schlug MacArthur erneut zu. Jonathan Ferland erhöhte auf 3:1. In den Schlusssekunden gelang dem Deutschen Meister zumindest noch das zweite Tor durch Michel Périard.

Die Adler Mannheim gewannen gegen den Zweitliga-Neuling Löwen Frankfurt mit 5:3 (2:0, 1:2, 2:1). Glen Metropolit brachte Mannheim mit 2:0 in Führung. Dem dritten Mannheimer Tor folgten die Frankfurter Treffer zum 2:3 durch Nils Liesegang und Norman Hauner (per Penalty). Danny Richmond und Andrew Joudrey waren in den letzten 20 Minuten für Mannheim erfolgreich. Den letzten Frankfurter Treffer markierte Liesegang.

Der Oberligist Tölzer Löwen besiegte den Zweitligisten SC Riessersee mit 4:2 (0:0, 3:1, 1:1). Klaus Kathan (2) und Florin Kettemer brachten Bad Tölz mit 3:0 in Führung. Garmisch kam durch Tim Regan und Andreas Pauli auf 2:3 heran. Christian Kolacny machte schließlich alles klar.

Der EK Zell am See und der Oberligist Erding Gladiators trennten sich 4:4 (2:0, 2:2, 0:2) unentschieden. Die Österreicher führten bereits mit 3:1 und 4:2, ehe Erding noch ausglich. John Samanski, Michael Trox, Simon Pfeiffer und Colin Mulvey trafen für die Gladiators. Die Zeller Eisbären waren durch Christoph Frank, Filip Vlcek, Franz Wilfan und Yannick Großlercher erfolgreich.