Berlin gewinnt Spitzenspiel in Frankfurt

Lesedauer: ca. 2 Minuten

­­­„Berlin ist die beste Mannschaft in der Liga“, hatte Lions Manager Dwayne Norris vor dem Spiel gesagt und freute sich auf den Vergleich seines Teams mit dem amtierenden Deutschen Meister. Nach dem Spiel musste Norris den Eisbären gratulieren, die knapp mit 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) die Oberhand behielten in einem echten Spitzenspiel.

Die Eisbären erwischten den besseren Start und nutzten gleich ihr erstes Powerplay durch Mulock zur Führung. Dies war dann aber auch schon die einzige nennenswerte Aktion der Berliner, die sich viel zu passiv im weiteren Verlauf des Drittels präsentierten. Dies lag an Frankfurt Lions, die keineswegs geschockt auf den Rückstand reagierten sondern mit viel Druck Richtung des von Ziffzer bewachten Tores stürmten. Nachdem Heerema und Armstrong noch knapp gescheitert waren besorgte Pat Kavanagh nach acht Minuten den Ausgleich. Von hinter dem Tor aus hatte Kavanagh den Berliner Torwart an die Schoner geschossen, von wo der Puck über die Linie trudelte. Die Hessen setzten nach und hatten durch Danner, der von Wörle frei gespielt wurde, die große Chance in Führung zu gehen. Danner verzog aber und schoss freistehend über das Tor. Der Anfang des Mitteldrittels ähnelte dem Spielbeginn. Berlin kam mit viel Druck und so setzten sie die Lions gehörig unter Druck. Wieder dauerte es keine vier Minuten und die Eisbären hatten erneut getroffen. Sehr schön von Robinson in Szene gesetzt besorgte Weiß das 2:1. Dieses Mal machte der Meister aber nicht den Fehler und zog sich nicht zurück. Berlin drängte auf den dritten Treffer, scheiterte aber mehrmals an Gordon im Tor der Lions.­

Frankfurt Lions vs. Eisbären Berlin­

(Foto by City-Press: André Rankel und Lance Ward vor Lions-Goalie Ian Gordon)

Für die Lions hatte der fleißige Hahn eine der wenigen Chancen für die Hessen, während das Chancenplus in den zweiten 20 Minuten deutlich bei den Gästen lag. Im Schlussdrittel demonstrierten die Eisbären deutlich, warum sie auch in dieser Saison der große Favorit auf den Meistertitel sind. Was die Lions auch versuchten um auszugleichen, die Eisbären waren präsent und behielten in allen kritischen Situationen die Ruhe und vor allem die Ordnung. In der Defensive sehr kompakt ließ man kaum noch eine ernste Torchance der Lions zu und war obendrein bei einigen Konterangriffen brandgefährlich. Richtig kritisch wurde es für die Eisbären nur noch einmal in der Schlussminute, nachdem Gordon zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis gelaufen war. Aber Armstrong und Taylor scheiterten am aufmerksamen Ziffzer, ehe Kapitän Walker mit dem Schuss ins leere Frankfurter Tor für den 3:1 Endstand sorgte.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Derek Hahn

0:1 (03:29) Mulock 5-4PP; 1:1 (07:13) Kavanagh; 1:2 (23:07) Weiß; 1:3 (59:26) Walker

Strafminuten:

Frankfurt: 8 Minuten

Berlin: 10 Minuten

Zuschauer: 6.200

Schiedsrichter: Willi Schimm

(Frank Meinhardt)

Foto by City-Press


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