Berlin gegen Straubing: Klarer Sieg im Eishockey, Unentschieden beim BoxenEisbären besiegen Straubing

Berlins Kevin Poulin. (picture alliance/nordphoto)Berlins Kevin Poulin. (picture alliance/nordphoto)
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Ring frei hieß es gestern Abend in Berlin: In der blauen Ecke die beiden Eisbären Danny Richmond Martin Buchwieser, in der weißen die Straubinger Sena Acolatse und Mitchell Heard. Während Martin Buchwieser im Duell mit Acolatse die Oberhand behielt, musste Richmond gegen Heard ordentlich einstecken – insgesamt Remis also. Aber was war eigentlich passiert? 

Beim Bully nach dem Treffer zum 4:0-Endstand durch Jamie MacQueen steckte Acolatse seine Kelle in die Kufe seines Berliner Gegenübers Colin Smith und brachte ihn zu Fall. Darauf gab es einen kleinen Stockcheck in den Rücken Acolatses – und die heiße Schlacht am kalten Buffet war eröffnet: Martin Buchwieser strafte im Faustkampf Acolatse ab, beide wollten aber den gerade begonnenen Austausch von Nettigkeiten trotz zweier mutiger Linesmen nicht beenden, weswegen sich abseits dieses Duells ein neuer Brandherd entzündete: Mitchell Heard und Danny Richmond gerieten aneinander, hier zog der Eisbär aber deutlich den Kürzeren, weswegen Heard es gleich noch mit einem weiteren Berliner aufnahm.

Die beiden Straubinger wurden mit Spieldauerdisziplinarstrafen belegt, die beiden Berliner kamen mit 2+2+10 davon, Buchwieser bekam noch zusätzlich zwei Minuten wegen Faustkampf. Am Ende standen für die Berliner 36 Strafminuten zu Buche, für die Straubinger exakt doppelt so viele – vor allem aber holten sich die Berliner drei wichtige Punkte und damit den dritten Sieg im dritten Spiel nach der Pause, blieben ohne Gegentor und vergrößerten den Abstand auf Platz sieben, den die Straubing Tigers an die gestern ebenfalls siegreichen Bremerhavener abgeben mussten.

Den Rückkampf gibt es erst im neuen Jahr. Auch dann haben wieder die Berliner das Heimrecht.