Bei Strafzeiten wird Jeff Tomlinson ärgerlich

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Ganz so einfach wollte es sich Trainer Jeff Tomlinson dann allerdings nicht machen. Der 40-Jährige glaubt weder an Angstgegner noch an Zahlenspielereien. Für Tomlinson zählt nur, was sein geschultes Auge sieht und das hat ihm in der Kurpfalz nicht gefallen. „Mich frustriert nicht, dass wir verloren haben, sondern wie wir verloren haben. Es gab einfach zu viele Strafzeiten gegen uns und so etwas ist immer ein Zeichen dafür, wie eine Mannschaft drauf ist.“ Was Tomlinson meint, ist die fehlende Konzentration, mit der sein Team in Mannheim auftrat. Geschuldet vielleicht der Tatsache, mit den davor errungenen vier Heimsiegen in Folge den größten Schritt in Richtung der direkten Qualifikation für die Play-offs schon gemacht zu haben. „Das darf keine Entschuldigung sein. Die Einstellung muss immer stimmen. Sonst machen wir uns das Leben selber schwer“, sagte Verteidiger Marian Bazany, der stets zu den selbstkritischsten Spielern gehört.

Tomlinson warnt vor den Folgen von Strafzeiten

Heute (19.30 Uhr, Rather Dome) gegen die Nürnberg Ice Tigers fordert Tomlinson daher eindringlich die Rückkehr zu den zuvor bewiesenen Tugenden. Zumal ein Spiel wie das in Mannheim auch psychologische Folgen haben kann. „Wenn wir häufig Unterzahl spielen müssen, dann kostet das nicht nur Kraft. Es kommen ja auch einige Spieler in diesen Situationen nicht zum Einsatz. Das bringt uns aus dem Rhythmus und frustriert dazu die Spieler, die nur auf der Bank sitzen“, erklärt Tomlinson.

Heute treffen böse Spieler auf trotzige Spieler


Dabei hat die DEG in dieser Saison bislang die wenigsten Strafminuten kassiert. „Das ist sehr wichtig, weil wir in Unterzahl nicht zu den besten gehören“, sagt Manager Nethery, der wie Tomlinson die Disziplin für einen wichtigen Schlüssel zum Erfolg in den Play-offs ansieht. Für die will sich die DEG die bestmögliche Ausgangsposition erkämpfen und deshalb soll es heute eine Antwort auf Mannheim geben. „Aus jeder Niederlage lässt sich lernen. Gute Mannschaften sind daran zu erkennen, dass sie sofort zurückkommen. Wir werden dieses Spiel so angehen, als wenn es das letzte der Saison wäre“, sagt Marian Bazany. Gegner Nürnberg ist in dieser Saison schon dreimal von der DEG besiegt worden. „Die sind böse und wir sind trotzig. Das wird ein interessantes Spiel“, sagt Jeff Tomlinson. Und hofft, dass es wie immer ausgeht.


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