Bayerisches Derby auf höchstem Niveau

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Vor 3.438 Zuschauern überzeugte der EHC München das gesamte Spiel über gegen eine hervorragend besetzte Nürnberger Mannschaft. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel stand es 1:1. Das zweite Drittel begann furios, beide Teams spielten sehr offensiv und hatten hochkarätige Chancen. Nach einem vergebenen Penalty der Gäste erhöhten die Münchner immer wieder den Druck auf das Nürnberger Tor, was dann auch zum Führungstreffer, der zweite in Überzahl, führte. Doch kurz vor Drittelende gelang den Ice-Tigers nach einer Unaufmerksamkeit in der Münchner Abwehr noch der Ausgleich.

In den ersten zehn Minuten des dritten Drittels waren die Münchner wieder am Drücker. Sie erspielten sich eine Torchance nach der anderen, aber Ice-Tiger-Goalie Patrick Ehelechner brachte immer noch ein Körperteil zwischen Linie und Puck. „Im  letzten Drittel haben wir aufgehört zu laufen“, so Nürnbergs Coach Andreas Brockmann. Aus diesem Grund nahmen die Nürnberger zehn Minuten vor dem Ende eine Auszeit. Diese Auszeit erwies sich als die richtige Strategie, denn nur wenige Sekunden später netzte Greg Leeb einen Konter abgebrüht zur Führung ein. In den kommenden Minuten versuchte der EHC München immer wieder vor das gegnerische Tor zu kommen, jedoch ließ die Konzentration langsam nach und kurz vor dem Ende nahmen die Münchner den Torwart für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Dieser Versuch blieb jedoch erfolgslos und Björn Barta hatte keine Mühe den Puck ins leere Tor zu befördern. „Ich bin glücklich, dass meine Mannschaft eine hohe Arbeitsmoral gezeigt hat und immer wieder Druck auf das gegnerische Tor ausüben konnte. Jedoch haben wir drei Fehler begangen und daraus drei Tore kassiert. Das war zu locker, aber daraus werden wir lernen“, analysierte EHC-Coach Pat Cortina nach dem Spiel.

Über die kompletten 60 Minuten war das Spiel ausgeglichen und ein höchst spannendes Derby. Am kommenden Freitag steht für den EHC München bereits das nächste Heimspiel an. Diesmal geht es gegen die Kölner Haie. Das Spiel verspricht erneut eines auf Augenhöhe zu werden – mit offenem Ausgang.

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