Bayerische Tage für die Frankfurt Lions

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Ein wenig enttäuscht äußerte sich Lions Manager Norris im Nachgang über die 1:0 Niederlage von Nürnberg. „Wir waren nicht gut genug, um zu gewinnen“, so Norris, der den nötigen Einsatz von seinem Team vermisste. „Vielleicht dachten einige, dass man mit mehr Spielern auf dem Spielbericht nicht mehr so hart arbeiten muss“, mutmaßte Norris und spielte auf die Wunderheilung der Akteure Armstrong, Kopitz und Biron an. Eigentlich wollten die Lions keinen dieser verletzten Spieler mehr vor der Länderspielpause einsetzen, doch in Nürnberg standen überraschend alle drei wieder auf dem Eis. „Sie haben Charakter gezeigt und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt“, lobte Norris ihre Einstellung.

Mit größerem Kader wirkten die Lions in der Tat schläfrig und spielten nicht so druckvoll wie gewohnt. Hinzu kam, dass Nürnberg clever das eigene Tor verteidigte und sich immer wieder gute Chancen herausspielte. „Allein Gordon hat uns vor einer höheren Niederlage bewahrt“, verteilte der Manager ein Sonderlob.

Direkt nach dem Spiel sind die Lions von Nürnberg ins 150 Kilometer entfernte Straubing gefahren, wo sie am Donnerstag auf die Tigers treffen. „In Straubing ist es immer schwer zu spielen. Die Zuschauer sind sehr laut und treiben die Spieler an. Wir müssen besser spielen, dann können wir dort bestehen“, ist Norris zuversichtlich, den ein oder anderen Punkt zu gewinnen. (Frank Meinhardt - Foto by City-Press)

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