Auswärtssieg und sechs Punkte Wochenende für Ingolstadt

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Dem ERC Ingolstadt scheint der Spengler-Cup in Davos richtig gut getan zu haben. Nach dem Heimsieg gegen Augsburg zeigten sie auch in Frankfurt eine starke und disziplinierte Leistung. Am Ende waren Torwart Jimmy Waite und Siegtorschütze Milroy die Matchwinner beim 1:0 Auswärtserfolg bei den Frankfurt Lions.

Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams nicht wirklich viele Torchancen herausspielten. Von den wenigen Tormöglichkeiten hatten die Gäste noch die besseren. In Unterzahl schoss Waginger knapp neben das Tor, genauso wie später Greilinger, der von einem Missverständnis der Lions Verteidiger Slaney und Kunce fast profitiert hätte. Pech hatte Ingolstadts Verteidiger Daschner, der sich im Zweikampf mit Frankfurts Wörle eine Knieverletzung zuzog und nicht mehr weiterspielen konnte. „Ich denke, es ist nicht so schlimm“, hofft Trainer Thomson, dass Daschner nicht so lange ausfallen wird. Viel schlimmer erwischte es Doug Ast. Ebenfalls im ersten Drittel schied der Stürmer aus und zog sich vermutlich eine Schultereckgelenksprengung zu. „Das ist bitter. Sollte sich die Diagnose bestätigen wird Ast die Saison nicht mehr spielen“, sagte Thomson direkt nach dem Spiel.

Die Lions wurden erst im Mitteldrittel gefährlicher. Doch weder Oppenheimer noch Danner konnten den souverän agierenden Waite überwinden. Den ersten Treffer des Abends markierten die Panther. Gerade hatten sie eine Unterzahlsituation erfolgreich überstanden, da starteten sie einen Konter, den Milroy im zweiten Versuch erfolgreich abschloss.

Noch nicht mitwirken konnte Lions Neuzugang Bryan Muir. Am Dienstag in Köln soll der Verteidiger sein Debüt im Frankfurter Trikot geben. Die letzten 20 Minuten brachten weiterhin wenig Anschauliches. Weder auf dem Eis noch auf den Rängen war viel los. Ingolstadt beschränkte sich strikt auf die Defensive während den Lions nur wenig Kreatives einfiel in der Vorwärtsbewegung. Das Bemühen konnte man den Gastgebern nicht absprechen, der letzte Tick fehlte aber zumeist. So blieb es beim nicht unverdienten 1:0 für Ingolstadt, die sich den Sieg durch eine ordentliche Gesamtleistung verdienten.  

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Ian Gordon

Statistik:

0:1 (33:46) Milroy

Strafminuten:

Frankfurt: 8 Minuten

Ingolstadt: 8 Minuten

Zuschauer: 6.000

Schiedsrichter: Stephan Kadow

(Frank Meinhardt – Foto by City-Press)

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