Auswärtsserie der DEG beendetDEL kompakt

Ex-DEG-Crack Michael Davies (rechts) konnte sich über den Sieg der Hamburg Freezers gegen sein Ex-Team freuen. (Foto: Imago)Ex-DEG-Crack Michael Davies (rechts) konnte sich über den Sieg der Hamburg Freezers gegen sein Ex-Team freuen. (Foto: Imago)
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Hamburg Freezers – Düsseldorfer EG 4:3 (1:0, 2:1, 1:2)

Die Freezers lagen gar schon mit 3:0 vorne, nachdem Marcel Müller, Ex-DEG-Spieler Michael Davies und Garrett Festerling getroffen hatten. Doch Düsseldorf kam nochmal zurück: Kurz vor der zweiten Pause verkürzte Eduard Lewandowski, zwölf Sekunden nach Wiederbeginn stellte Ken Andre Olimb den Anschluss her, ehe Wirbelwind Alexander Preibisch der Ausgleich gelang (47.). In der 50. Minute wehrte Bobby Goepfert zwar noch einen Hamburger Penalty ab, doch Morten Madsen traf kurz danach zum Freezers-Sieg (51.).

Tore: 1:0 (3:51) Marcel Müller (Michael Davies, Philippe Dupuis), 2:0 (21:02) Michael Davies (Morten Madsen, Julian Jakobsen), 3:0 (30:41) Garrett Festerling (Jerome Flaake, Philippe Dupuis/5-4), 3:1 (39:29) Eduard Lewandowski (Bernhard Ebner, Stephan Daschner), 3:2 (40:12) Ken Andre Olimb (Stephan Daschner, Norman Milley), 3:3 (46:23) Alexander Preibisch (Alexei Dmitriev), 4:3 (50:12) Morten Madsen (Christoph Schubert, Thomas Oppenheimer). Strafen: Hamburg 8, Düsseldorf 12 + 10 (Rob Collins). Zuschauer: 10.114.

Kölner Haie – ERC Ingolstadt 3:4 (1:1, 1:2, 1:1)

Ausgerechnet im so wichtigen Spiel rund um den „Trennstrich“, der unterhalb von Rang zehn die Grenze der Play-off-Ränge markiert, handelten sich die Haie eine Niederlage ein. Philip Gogullas Führungstreffer hielt nicht lange, Brian Salcido und Tomas Kubalik drehten die Partie für Ingolstadt. Zweimal glich Köln aus: Erst durch Moritz Müller, dann durch Patrick Hager nach Alexander Bartas Tor zum 3:2 für die Gäste. Den Siegtreffer markierte Thomas Greilinger knapp sechs Minuten vor dem Ende im Powerplay.

Tore: 1:0 (13:41) Philip Gogulla (Ryan Jones, Shawn Lalonde/5-4), 1:1 (18:36) Brian Salcido (Brian Lebler, Jared Ross), 1:2 (23:31) Tomas Kubalik (Brian Lebler, Benedikt Kohl), 2:2 (34:14) Moritz Müller (Dragan Umicevic, Alexander Sulzer/5-4), 2:3 (34:56) Alexander Barta (Thomas Greilinger, Petr Taticek), 3:3 (47:14) Patrick Hager (Philip Gogulla, Moritz Müller), 3:4 (54:07) Thomas Greilinger (Petr Taticek, Brandon Buck/5-4). Strafen: Köln 8, Ingolstadt 8. Zuschauer: 9692.

Adler Mannheim – Iserlohn Roosters 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) n.V.

Mit einem Penalty in der Verlängerung entschied Kai Hospelt die Partie gegen die starken Iserlohn Roosters zu Gunsten der Adler Mannheim. Nick Petersen hatte das Team vom Seilersee zunächst in Führung gebracht – 33 Sekunden vor der zweiten Pause. Kurz nach Start des Schlussabschnitts glich Brent Raedeke aus. Mannheim drängte auf den Siegtreffer, der aber erst in der 64. Minute gelang, sodass sich Iserlohn einen Punkt verdiente.

Tore: 0:1 (39:27) Nicholas Petersen (Mike York, Boris Blank), 1:1 (42:13) Brent Raedeke (Jonathan Rheault, Daniel Richmond), 2:1 (63:02) Kai Hospelt (Penalty). Strafen: Mannheim 12, Iserlohn 6. Zuschauer: 13.600.

Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers 1:3 (0:1, 0:2, 1:0)

Im Kellerduell hielten die Straubing Tigers die Gastgeber aus Schwenningen auf Distanz. Mike Hedden, Ryan Bayda und Steven Zalewski hatten einen 3:0-Vorsprung herausgeschossen, ehe Andreé Hult viel zu spät (52.) der erste – und dann auch einzige – Treffer der Wild Wings gelang.

Tore: 0:1 (11:25) Mike Hedden (Steven Zalewski/4-5), 0:2 (30:47) Ryan Bayda (Florian Ondruschka, Austin Madaisky), 0:3 (38:35) Steven Zalewski (Mirko Höfflin), 1:3 (51:06) Andreé Hult. Strafen: Schwenningen 10, Straubing 4. Zuschauer: 4961.

Thomas Sabo Ice Tigers – Eisbären Berlin 3:2 (0:0, 2:1, 0:1, 1:0) n.P.

Die Nürnberger waren drauf und dran, drei Punkte einzufahren – doch 40 Sekunden vor Schluss erzwang Mark Olver die Verlängerung. Leonhard Pföderl und Patrick Reimer hatten die Gastgeber in Führung gebracht, ehe Berlin per Strafschuss durch André Rankel verkürzte. Die Partie ging ins Penaltyschießen – hier hatte Dany Heatley die besten Nerven.

Tore: 1:0 (23:01) Leonhard Pföderl (Steven Reinprecht, Daniel Heatley/5-4), 2:0 (32:20) Patrick Reimer (Derek Joslin, Marc El-Sayed), 2:1 (32:41) André Rankel (Penalty), 2:2 (59:20) Mark Olver (Barry Tallackson, Michael DuPont/6-5), 3:2 (65:00) Daniel Heatley (entscheidender Penalty). Strafen: Nürnberg 4 + 5 + Spieldauer (David Steckel), Berlin 12. Zuschauer: 6288.

Augsburger Panther – Grizzlys Wolfsburg 2:1 (0:1, 2:0, 0:0)

Die Niedersachsen trafen zwar nach viereinhalb Minuten durch Gerrit Fauser, danach jedoch gelang den Gästen kein Erfolg mehr. Augsburg drehte die Partie im Mitteldrittel: Ben Hanowski nutzte ein Powerplay zum Ausgleich, ehe Ivan Ciernik die Partie für die Panther entschied.

Tore: 0:1 (4:34) Gerrit Fauser (Lubor Dibelka, Sergei Stas), 1:1 (22:33) Benjamin Hanowski (Braden Lamb, Jonathan Matsumoto/5-4), 2:1 (33:04) Ivan Ciernik (Adrian Grygiel, Daniel Weiß). Strafen: Augsburg 10, Wolfsburg 12. Zuschauer: 4585.

EHC Red Bull München – Krefeld Pinguine 6:2 (2:1, 4:1, 0:0)

Das Schlusslicht aus Krefeld konnte zwischenzeitlich hoffen, beim Tabellendritten etwas zu erreichen. Denn nachdem Daniel Sparre und Jérôme Samson in der fünften Minute per Doppelschlag zum 2:0 für München getroffen hatte, glich Kyle Sonnenburg die Partie mit zwei Treffern (19., 28.) aus – das 2:2 gelang ihm gar in Unterzahl. Doch ab der 31. Minute sorgen die Red Bulls innerhalb von etwas mehr als sechs Minuten mit vier Toren von Daryl Boyle, Jason Jaffray (5:3-Überzahl), Mads Christensen (5:4-Überzahl) und Uli Maurer per Penalty für klare Verhältnisse.

Tore: 1:0 (4:10) Daniel Sparre (Florian Kettemer), 2:0 (4:49) Jérôme Samson (Frédéric St. Denis), 2:1 (18:55) Kyle Sonnenburg (Martin Schymainski, Daniel Pietta), 2:2 (27:53) Kyle Sonnenburg (Christian Kretschmann, Nicolas St. Pierre/4-5), 3:2 (30:47) Daryl Boyle (Keith Aucoin), 4:2 (35:50) Jason Jaffray (Frédéric St-Denis, Keith Aucoin/5-3), 5:2 (36:19) Mads Christensen (Richard Regehr, Daniel Sparre/5-4), 6:2 (37:01) Ulrich Maurer (Penalty). Strafen: München 10, Krefeld 16 + 10 (István Sofron). Zuschauer: 4870.