Ausstiegsklausel für die Nationalmannschaft

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Mitchell unterschrieb am heutigen Freitag einen neuen Einjahresvertrag bei den Augsburger Panthern, der lediglich eine Ausstiegsklausel für die Deutsche Nationalmannschaft beinhaltet. Diese Option kann Mitchell bis Mitte Juni ziehen, damit sich die Panther rechtzeitig vor Saisonbeginn nach einem geeigneten Nachfolger umsehen könnten.

„Diese Möglichkeit wollten wir Larry einräumen, da es der Traum eines jeden Trainers ist, irgendwann die Nationalmannschaft zu übernehmen“, so Panther-Manager Max Fedra.

Larry Mitchell steht seit Dezember 2007 hinter der Bande der Augsburger Panther. Unter seiner Regie erlebte der Traditionsclub die erfolgreichste Zeit seiner Geschichte, die im Gewinn der Vizemeisterschaft 2010 gipfelte. Mitchell gelang es wie keinem Zweiten, jungen deutschen Talenten in der DEL eine Chance zu geben. Dennis Endras, Benedikt Kohl, Florian Kettemer und Darin Olver formte er so zu Nationalspielern. Auch bei der Verpflichtung von Importspielern hatte Mitchell in der Vergangenheit immer ein glückliches Händchen. Dies ist vor allem seinen exzellenten Kontakten nach Übersee zu verdanken. Aber auch Mitchell selbst liebt es, Spieler in Nordamerika persönlich zu scouten, um sich ein ausführliches Bild über jeden potentiellen Neuzugang zu machen.

Max Fedra: „Wir sind sehr froh, dass sich Larry wie vereinbart in der Länderspielpause entschieden hat. Dass seine Entscheidung trotz anderer Optionen pro Augsburg ausfällt ist natürlich umso erfreulicher. Larry ist ein sehr akribischer Arbeiter, der es versteht, trotz unserer begrenzten finanziellen Mittel, schlagkräftige Truppen ins Rennen zu schicken. Da die Personalie des Trainers jetzt entschieden ist, werden wir die weiteren personellen Planungen mit ihm zusammen nun mit Hochdruck vorantreiben. Wir werden hier hoffentlich wieder von Larrys gutem Netz profitieren und gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen.“

Larry Mitchell über die Beweggründe seiner Vertragsverlängerung: „Wichtig war für mich der positive Ausgang der Stadtratssitzung zu unserem Curt-Frenzel-Stadion Ende Januar. Lothar Sigl und Max Fedra haben mir bestätigt, dass der Spieleretat für die kommende Saison unverändert bleibt. Wir haben auch so den kleinsten Etat der Liga, das ist jetzt schon Herausforderung genug. Dennoch freue ich mich sehr, dass ich weiter mit Lothar und Max zusammenarbeiten darf. Jetzt wollen wir zum dritten Man in Folge die
Play-offs erreichen und anfangen, die neue Saison zu planen. Alle Spieler haben jetzt aber noch die Chance, sich für einen neuen Vertrag in Augsburg zu empfehlen.“

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