Aus für die Adler!

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Anfang des zweiten Drittels hatten die Adler bei einer

4:2-Führung das Spiel in der Hand, verpassten aber bei drei

Überzahlgelegenheiten, die Führung auszubauen. Am Ende gewann der

Deutsche Meister aus Berlin mit 6:4 und zieht erneut ins Finale um die

Deutsche Meisterschaft ein. Spannung, Dramatik und ein abwechslungsreiches Spiel – die beiden Teams

boten den 13600 Zuschauern in der ausverkauften SAP ARENA

Play-Off-Eishockey pur. Den besseren Start erwischten die Eisbären. In

der vierten Minute spielte Sven Felski einen schönen Pass vor das

Mannheimer Tor, wo Alexander Weiß noch einen Schlenker um

Adler-Torhüter Fred Brathwaite machte und den Puck zum 0:1 für den

Deutschen Meister ins Tor der Adler schob.


Doch die Adler arbeiteten sich ins Spiel. Tomas Martinec scheiterte per

Rückhand zwei Mal an Berlins Keeper Rob Zepp (6., 8. Minute), ebenso

wie wenig später Methot und King. Die Eisbären machten den Gastgebern

den Spielaufbau mit einem aggressiven und klugen Forechecking schwer,

doch das Team um Kapitän René Corbet liess sich nicht beirren, nutzte

die Lücken und trat die Flucht nach vorne an. Belohnt wurde das Bemühen

in der 12. Minute. Michael Hackert hatte sich hinter dem Tor der Gäste

durchgesetzt und passte auf den heranstürmenden Jason King, der zum

1:1-Ausgleich traf.


Einziges Manko der Mannheimer im ersten Drittel: die Strafzeiten.

Während die Eisbären in den ersten zwanzig Minuten ohne Strafe blieben,

nutzte der Titelverteidiger die Gelegenheit beim vierten Powerplay.

Bouchard und Petermann sassen auf Seiten der Adler draussen, Regehr

traf zum 1:2. Doch kurz vor der Pause glich Jason Jaspers erneut aus.

Markus Kink hatte sich vor dem Berliner Tor durchgetankt, Jaspers

reagierte schneller als die vier umstehenden Eisbären-Cracks und schon

Rob Zepp die Scheibe durch die Beine (20. Minute).


Drei Minuten nach der Pause traf Jaspers zum zweiten Mal, nutzten den

gewonnenen Zweikampf von Jason King gegen Frank Hördler vor dem Tor der

Hauptstädter und brachte die Adler mit 3:2 in Führung. Keine sechzig

Minuten konterten Michael Hackert und Tomas Martinec, Hackert zog

direkt ab und traf rechts oben zum 4:2 (24. Minute). Auch die folgenden

zehn Minuten gehörten Mannheim. Doch auch die drei folgenden

Überzahlspiele blieben ungenutzt – das sollte sich später noch rächen.

Sven Felskis Chance in der 34. Minute drehte den Spielverlauf wieder.

Der Ur-Eisbär verzog noch, doch kurz darauf traf Brandon Smith zum 4:3.


Im letzten Drittel drehten die Eisbären das Match mit einem

Doppelschlag. Innerhalb von zwei Minuten trafen Deron Quint und Andy

Roach für Berlin und brachten die Gäste mit 5:4 in Führung. Die Adler

fighteten bis zum Schluss, doch gegen die kompakt stehenden Eisbären

war kein Ankommen mehr. Ein Wechselfehler der Adler kurz vor Schluss

machte alle Hoffnungen zunichte. Sechzehn Sekunden vor Schluss traf

Sven Felski ins leere Mannheimer Tor zum 6:4-Endstand für die Gäste.

(adler-mannheim.de - Foto by City-Press)

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DEL Hauptrunde

Sonntag 16.02.2020
Eisbären Berlin Berlin
4 : 3
Adler Mannheim Mannheim
EHC Red Bull München München
2 : 1
Fischtown Pinguins Bremerhaven
Straubing Tigers Straubing
7 : 6
ERC Ingolstadt Ingolstadt
Iserlohn Roosters Iserlohn
2 : 4
Krefeld Pinguine Krefeld
Düsseldorfer EG Düsseldorf
4 : 1
Kölner Haie Köln
Augsburger Panther Augsburg
2 : 4
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
5 : 2
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
Dienstag 18.02.2020
Eisbären Berlin Berlin
- : -
Iserlohn Roosters Iserlohn
Adler Mannheim Mannheim
- : -
EHC Red Bull München München
Düsseldorfer EG Düsseldorf
- : -
Straubing Tigers Straubing
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
- : -
Augsburger Panther Augsburg
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