Augsburger Panther verlieren trotz großem Kampf gegen die Eisbären Berlin 3:5 am Donnerstagabend

Der Augsburger Thomas Holzmann (links) im Zweikampf mit Mark Olver. (Foto: dpa/picture alliance/Fotostand)Der Augsburger Thomas Holzmann (links) im Zweikampf mit Mark Olver. (Foto: dpa/picture alliance/Fotostand)
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Die Fuggerstädter waren von Anfang an bemüht, die Niederlagen der letzten beiden Spiele vergessen zu machen und starteten druckvoll ins Match. Die Berliner versuchten durch eine körperliche Spielweise die offensive Qualität der Augsburger in Schach zu halten, was jedoch einige Strafen nach sich zog. So durfte  eins der besten Powerplays der Liga schon früh im Spiel zeigen, was es kann. In der 10. Spielminute war es Adam Payerl - von Simon Sezemsky und Andrew LeBlanc schön freigespielt – der den Eisbären-Torhüter, Justin Pogge, problemlos überwand. Nach einer weiteren Strafzeit der Berliner ohne Erfolg, war es wieder Payerl der zur Zwei-Tore-Führung für die Panther erhöhte. Die Berliner zeigten sich davon unbeeindruckt und konnten durch Marcel Noebels in der 14. Spielminute verkürzen.

Im zweiten Spielabschnitt drehte sich das Spiel zunächst.  Jetzt waren es die Augsburger Panther welche regelmäßig in der Kühlbox Platz nehmen durften.  Die Spreestädter konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen und so verstrich u.a. eine Zwei-Mann-Überzahl torlos. Dies setze bei den Schwaben neue Energie frei und LeBlanc konnte einen Unterzahlkonter zum umjubelten 3:1 nutzen. Berlin steht allerding nicht umsonst auf Platz 4 der Tabelle und seit mehreren Spielen ohne Niederlage. Sie schafften es - auch durch die individuelle Klasse durch Spieler wie Ryan McKieran oder Leonhard Pföderl - zum 3:3 Ausgleich. „Es sind die besten Spieler der Welt“, lautete die Antwort von AEV-Verteidiger, Henry Haase, auf die Topspieler der Eisbären.

Beide Mannschaften kämpften im letzten Drittel um jeden Zentimeter auf dem Eis. Die Berliner überzeugten jedoch mit einer starken Chancenverwertung.  So war es Leonhard Pföderl, der im letzten Spielabschnitt  seine ganze Qualität  zeigte und 2 Tore schoss. Damit  stellte er den Spielstand auf 5:3. Trotz aller Bemühungen der Panther blieb es dabei und die Eisbären feierten ihren fünften Sieg in Folge.

„Ich finde wir haben ganz gut dagegen gehalten. Bei den gefallenen Toren war auch ein bisschen Pech dabei. Das vierte Tor war ein Bad-Bounce und das letzte ist blöd reingefallen. Davor haben wir gut gespielt und schauen jetzt auf Sonntag“, lautete des Resümee von Henry Haase über das Spiel. „ Wir müssen jetzt erstmal analysieren, danach – nach vier Spielen in sechs Tagen – auch wieder neue Kräfte sammeln und den Kopf frei kriegen. Am Samstag, nach einem freien Tag, müssen wir mental neu anfangen und dann hoffentlich eine gute Serie starten“, gibt er Ausblick auf das Spiel am kommenden Sonntag gegen den Tabellenzweiten Mannheim.

Tobias Linke