Augsburger Panther steigen sportlich ab - Iserlohn Roosters krönen Aufholjagd mit KlassenerhaltDer vorletzte DEL-Spieltag

Sportlich sind die Augsburger Panther abgestiegen.  (Foto: dpa / picture alliance /osnapix)Sportlich sind die Augsburger Panther abgestiegen. (Foto: dpa / picture alliance /osnapix)
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Augsburger Panther – Düsseldorfer EG 1:3 (1:2, 0:0, 0:1)

Die Hoffnung bei den Fans der Augsburger Panther war vor dem möglich letzten DEL-Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG gering. Mit einem ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion leisteten die Zuschauer ihren Beitrag. Und auch die Mannschaft startete mit der 1:0 Führung durch Jordon Southorn ins Spiel und ließ einen kleinen Hoffnungsschimmer aufkommen. Ein Doppelschlag der DEG zerstörte diesen allerdings sehr schnell. Kenny Agostino und Sinan Akdag wendeten das Blatt. In der 52. Minute machte Brandon O´Donnelll alles klar für Düsseldorf. Wie im letzten Jahr sind die Augsburger nun auf den Ausgang der Playoffs in der DEL2 angewiesen.

Löwen Frankfurt – Iserlohn Roosters 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)

Viele Fans der Iserlohn Roosters nahmen an diesem Sonntag die 220 Kilometer nach Frankfurt auf sich, um die Eissporthalle am Bornheimer Hang in eine Heimspielstätte zu verwandeln. Mit überragender Stimmung gelangen der Sieg und der Klassenerhalt. Neun Sekunden vor Ende der ersten Drittelpause eröffnete Colin Ugbekile das Spiel. Im letzten Drittel schraubten Eric Cornel und Tyler Boland das Ergebnis in die Höhe. Andy Jenike, der einen großen Anteil an der Aufholjagd hat, belohnte sich mit einem weiteren Shutout. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von zwölf Punkten auf die Augsburger Panther eine beeindruckende Leistung der Sauerländer.

EHC Red Bull München – Eisbären Berlin 3:6 (0:2, 1:2, 2:2)

Das Topspiel zumindest von der Tabellenkonstellation fand zwischen dem Deutschen Meister aus München und dem Tabellenzweiten aus Berlin statt. Zum vierten Mal in dieser Saison entschieden die Eisbären das Duell zu ihren Gunsten. Bereits zum dritten Mal kassierten die Münchener dabei sechs Gegentore. Frederik Tiffels mit zwei Toren, Kai Wissmann, Tobias Eder, Yannick Veilleux und Julian Melchiori ließen die Eisbären jubeln. Chris DeSousa, Patrick Hager und Trevor Parkes netzten für München. Die Eisbären spielen am letzten Spieltag im direkten Duell mit Bremerhaven um den Hauptrundensieg. Für den Meister geht es um den vierten Tabellenplatz und das Heimrecht im Viertelfinale.

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Adler Mannheim 4:3 (1:2, 1:0, 1:1, 1:0) n.V.

Mit einem Fehlstart von 0:6 Torschüssen und 0:2 Toren startete der Tabellenführer aus Bremerhaven gegen die Adler Mannheim ins Spiel. Nach knapp zehn Minuten standen die Treffer von Matthias Plachta und Max Gildon auf der Anzeigetafel. Doch Bremerhaven schlug durch Jan Urbas, Christian Wejse und Markus Vikingstad zurück. Mit seinem ersten Saisontor schickte Leon Gawanke das Spiel in die Verlängerung, in der erneut Urbas mit dem dritten Überzahltor für Bremerhaven den Zusatzpunkt an der Nordseeküste behielt.

Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers 3:2 (0:0, 2:2, 1:0)

Mit ordentlich Selbstvertrauen aus dem Derbysieg gegen Mannheim empfingen die Schwenninger Wild Wings die Straubing Tigers. Allerdings ging dieses erstmal verloren. Nach Toren von Nicolas Mattinen und Tyler Sheehy lag der Tabellendritte mit 2:0 vorn. Durch die Tore von Daniel Pfaffengut, Ben Marshall und Arkadiusz Dziambor können die Wild Wings nicht mehr vom sechsten Tabellenplatz verdrängt werden. Die Belohnung für den Sieg ist eine Viertelfinal-Serie gegen den heutigen Gegner aus Straubing.

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 3:5 (1:2, 1:2, 1:1)

Den ersten Drei-Punkte-Sieg nach der Länderspielpause sackten die Kölner Haie in Ingolstadt ein. Die jeweilige Führung durch Stanislav Dietz und Louis-Marc Aubry egalisierten die Ingolstädter Wojtek Stachowiak und Jan Nijenhuis. Am Ende lief das Spiel in Richtung der Kölner Haie, weil Nicholas Bailen, Justin Schütz und Jason Bast erfolgreich waren. Das dritte Ingolstädter Tor durch Noah Dunham fiel in die Kategorie Ergebniskosmetik.

Grizzlys Wolfsburg – Nürnberg Ice Tigers 2:4 (0:1, 1:1, 1:2)

Nach dem Playoff-Einzug vom Freitag setzten die Nürnberg Ice Tigers auch in Wolfsburg ihren Siegeszug fort. Zwei Tore von Daniel Schmölz und die Treffer von Ryan Stoa und Danjo Leonhardt geben den Ice Tigers die Chance sich am letzten Spieltag noch auf den neunten Tabellenplatz zu schieben. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Darren Archibald und der Anschluss vom Spencer Machacek zum 2:3 reichten den Autostädtern nicht. Wolfsburg muss um den vierten Tabellenplatz bangen. 


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