Augsburger Panther machen Play-off-Einzug klar4:1-Erfolg über Iserlohn

Daniel Schmölz im Trikot der Augsburger Panther. (Foto: dpa/picture alliance/Revierfoto)Daniel Schmölz im Trikot der Augsburger Panther. (Foto: dpa/picture alliance/Revierfoto)
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Die Heimherren starteten schwungvoll in die Partie und erarbeiteten sich gute Torchancen, scheiterten aber immer wieder am heute stark parierenden Gäste-Torhüter Anthony Peters. Auch während der ersten Überzahlsituation der Iserlohner waren es die Panther, welche Gefahr auf das gegnerische Tor ausübten. Es dauerte bis zur 18. Minute, ehe sich die drückende Überlegenheit auch auf der Anzeigetafel niederschlug. Mit einem Mann mehr auf dem Eis fälschte Daniel Schmölz einen Schlagschuss von Simon Sezemsky zur verdienten Führung für die Augsburger ab.

Zu Beginn des zweiten Drittels nahmen die Panther etwas den Druck aus ihrem Spiel. Doch Drew LeBlanc zeigte in der 32. Spielminute der Iserlohner Hintermannschaft sein ganzes Können. So verlud er zwei Verteidiger und schoss Anthony Peters die Scheibe gekonnt durch die Hosenträger zum 2:0. Patrick McNeills Tor zum 3:0 schuf die Vorentscheidung für den Augsburger Sieg.

„Im ersten Drittel haben wir viele Schüsse gehabt, hätten vielleicht mehr vor dem Iserlohner Tor machen müssen, damit der Torwart nichts sieht. Von den Gästen kam in den ersten beiden Dritteln nicht so viel. Dies ist auch für mich als Torwart nicht so leicht, wenn nicht so viele Schüsse kommen“, lautete das Fazit von AEV-Goalie Markus Keller über die gespielten 40 Minuten.

Im letzten Spielabschnitt wollten die Iserlohner sich nicht kampflos ergeben und versuchten Druck auf das Gehäuse der Augsburger Panther auszuüben. So schafften Sie auch in der 44. Minute durch Alexej Dmitriev den Anschluss. Doch als Top-Scorer Drew LeBlanc kurz vor Schluss zum 4:1-Endstand traf, kannte der Jubel der Fans über den Einzug in die Pre-Play-offs im Curt-Frenzel-Stadion kein Halten mehr. „Ich denke, wir haben einfach 3:0 geführt und konnten dies dann verwalten. Wir haben denen keine großen Torchancen gegeben, sie hatten einfach nur mehr Schüsse. Am Ende hat es aber gepasst“, erklärte Markus Keller das Iserlohner Aufbäumen.

„Es ist immer gefährlich gegen solche Teams zu spielen, die wissen, dass am Sonntagabend die Saison vorbei ist. Wir wollen aber nochmal eine gute Leistung zeigen und mit guter Form in die Play-offs starten“, blickt Augsburgs Schlussmann den kommenden Partien gegen die Schwenninger Wild Wings und den Kölner Haien entgegen.

Tobias Linke


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