Augsburger Panther gewinnen 13-Tore-Spiel bei Grizzlys WolfsburgDie DEL am Montag

Samuel Soramies erzielte den Siegtreffer für die Augsburger Panther. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Samuel Soramies erzielte den Siegtreffer für die Augsburger Panther. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Bereits nach drei Spielminuten stand es 2:0 für die Gäste. Nach 27 Minuten gar 4:0 für die Fuggerstädter. Nachdem bereits Terry Broadhurst, Sebastian Wännström, Samuel Soramies, Matt Puempel und Brady Lamb getroffen hatten, markierte Mirko Sacher in der 49. Minute das 6:2, was für wohl alle 2.406 Zuschauer in der Eisarena Wolfsburg der Auswärtssieg bedeutete. Spencer Machacek und Darren Archibald trafen zwischenzeitlich für Wolfsburg. Danach wurde es kurios. Björn Krupp, Laurin Braun, erneut Spencer Machacek und Tyler Morley – eine Sekunde vor Spielende – schossen die Hausherren die Overtime. Dort war es dann auf Augsburger Seite erneut Samuel Soramies, der den Siegtreffer erzielte. Für Augsburg war es der erste Sieg nach sechs Niederlagen in Folge.

Die Kölner Haie gewannen das Rhein-Derby gegen die Düsseldorfer EG vor 17.121 Zuschauern in einer fast ausverkauften Lanxess Arena deutlich mit 5:2 (2:1, 1:0, 2:1). Andreas Thuresson, Brady Austin, Louis-Marc Aubry, David McIntyre trafen für die Haie, während Tobias Eder und Stephen MacAulay für die Gäste erfolgreich waren.

Keine 90 Kilometer trennen Nürnberg und Ingolstadt. Ähnlich knapp ging es im fränkisch-bayerischen Derby zu. Am Ende bejubelte der ERC Ingolstadt den 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 1:0)-Overtimesieg gegen die Nürnberg Ice Tigers. Tye McGinn, Freddy Storm und Daniel Pietta in der Verlängerung konnten den Toren von Gregor MacLeod und Danjo Leonhardt entgegenwirken. Nach zuletzt zwei Heimsiegen muss Nürnberg die Derbyniederlage hinnehmen.

Auch der Jahreswechsel bringt die Eisbären Berlin nicht weiter voran. Im „Topspiel“ gegen den EHC Red Bull München mussten die 9.423 Zuschauer die vierte Niederlage in Serie ansehen. Die Eisbären haben nach 0:3-Rückstand zwar Moral bewiesen, doch konnten beim 2:3 (0:2, 2:1, 0:0) am Ende keine Punkte einfahren. Austin Ortega, Jonathon Blum und Ben Street trafen für den Tabellenführer. Für Berlin traf Giovanni Fiore gleich zwei Mal.

Abermals chancenlos waren die Bietigheim Steelers beim Auswärtsspiel an der Nordseeküste bei den Pinguins Bremerhaven und verlieren 0:5 (0:2, 0:2, 0:1). Am Ende entspricht das Ergebnis exakt dem Spielverlauf. Lediglich 17 Torschüsse konnte die Gäste am Ende verbuchen. Sami Aittokallio konnte 42 Pinguins-Schüsse abwehren, doch war bei den Schüssen von Ziga Jeglic (2), Antti Tyrväinen, Dominik Uher und Vladimir Eminger weniger erfolgreich. Durch die Niederlage hat Bietigheim bereits 14 Punkte Rückstand auf Platz 13.

Durch einen 5:3 (1:1, 2:1, 2:1)-Heimerfolg schieben sich die Iserlohn Roosters bis auf drei Punkte an den Tabellennachbarn Löwen Frankfurt heran. Parallel springen die Roosters dadurch auf den zehnten Tabellenplatz. In einer ruppigen Partie mit zwei Faustkämpfen kurz vor Schluss trafen Tim Bender, Hubert Labrie, Eric Cornel, Macej Rutkowski und Emile Poirier für die Sauerländer. Die Treffer von Dominik Bokk, Yannick Wenzel und Simon Sezemsky waren am Ende nicht genug.

Im baden-württembergischen Derby behielten am Ende die favorisierten Adler Mannheim die Oberhand bei den Schwenninger Wild Wings. David Wolf und Tim Wohlgemuth trafen beim 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)-Auswärtssieg. Der sechste Saisontreffer von Miks Indrašis hat am Ende nicht gereicht. Joacim Eriksson und Felix Brückmann verbuchten zusammen 67 Saves. Für die Kurpfälzer ist es der dritte Derbysieg in Folge.


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