Augsburger Panther feiern klaren Erfolg im TopspielDEL kompakt

Jubel bei den Augsburger Panthern. (Foto: Bianca Ebenhöch)Jubel bei den Augsburger Panthern. (Foto: Bianca Ebenhöch)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Augsburger Panther — Thomas Sabo IceTigers 4:0 (3:0, 1:0, 0:0)

Bayerisches Derby und Spitzenspiel in Augsburg — und die Schwaben zeigten sogleich, warum Ingolstadts Coach Tommy Samuelsson sie nach dem Derby am letzten Spieltag ’die stärkste Offensive der Liga“ bezeichnete. Bereits nach zwölfeinhalb Minuten hatte das Team von AEV-Headcoach Mike Stewart dreimal getroffen, durch ’Woody“ Holzmann (2.), Michael Davies (7.) und einen Powerplay-Treffer von Evan Trupp. Die IceTigers, als einziges Team noch ungeschlagen vor diesem Spieltag, brachten sich danach durch fünf Strafzeiten, davon zwei wegen Wechselfehler, immer wieder selbst aus dem Rhythmus. Folgerichtig fiel auch das vierte Tor durch Trevor Parkes in numerischer Überlegenheit der Augsburger, die an diesem Abend verdient gewannen: 44:25 Torschüsse, zwei Powerplay-Treffer und nur sechs Strafminuten gegenüber 16 der IceTigers lassen wenig Luft für Diskussionen.

Iserlohn Roosters — EHC Red Bull München 3:6 (0:3, 1:2, 0:0)

Ebenfalls nichts anbrennen ließ Meister München zunächst bei den Iserlohn Roosters. Drei Tore im ersten Abschnitt durch Christensen, Aucoin und Pinizzotto brachten die Bullen scheinbar auf den richtigen Weg. In der 28. Minute traf Christopher Fischer in Unterzahl für die Sauerländer, aber nur vier Minuten später machte die Roosters-Legende und jetziger Kapitän der Bayern Michi Wolf in Überzahl das vierte Tor für die Münchner, ehe Frank Mauer wieder nur knapp vier Minuten später zum fünften Mal zuschlug. Ein Doppelschlag zu Beginn des Schlussdrittels durch Jason Jaspers und den aus Bremerhaven gekommenen Top-Scorer der vergangenen Saison Jack Combs brachte die Roosters wieder in Schlagdistanz. Das nahmen Christopher Brown auf Seiten der Roosters und Derek Joslin sowie Markus Lauridsen bei den Red Bulls ein wenig zu wörtlich und mussten nach einer kurzen Raufeinlage auf die Strafbank. Danach verpasste es Iserlohn durch zwei weitere Strafzeiten, noch weitere Treffer nachzulegen. IEC-Coach Jari Pasanen nahm daher kurz vor dem Ende Torwart Sebastian Dahm vom Eis, aber das brachte nichts mehr — im Gegenteil: Michi Wolf machte mit seinem zweiten Tor an diesem Abend gegen den Club, für den er neun Jahre gespielt hat, endgültig den Deckel drauf. Die Bullen verzeichneten mehr Torschüsse, waren effizienter im Powerplay und hatten vor allem ein klares Übergewicht am Bullypunkt.

Straubing Tigers — Adler Mannheim 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)

Noch enger ging es Straubing zu. Nachdem Marcus Kink die Adler in der 11. Minute in Führung gebracht hatte, drehten die Tigers das Spiel durch Tore von Kyle MacKinnon (15.) und Stefan Loibl (24.). Durch nur 28 Sekunden später glich Luke Adam aus. Bei diesem Spielstand blieb es nach 40 Minuten. Aber ganze elf Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, als Steven Zalewski zur erneuten Führung der Straubinger traf. Diese brachten die Niederbayern über die Zeit, auch als Mannheim in der Schlussminute Torwart Dennis Endras vom Eis nahm.

Grizzlys Wolfsburg — Düsseldorfer EG 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 1:0) n.V.

Schlusslicht und Doppel-Vizemeister Wolfsburg tat sich auch gegen den Zehnten der Tabelle schwer. Lediglich Gerrit Fauser konnte Düsseldorfs Torwart Matthias Niederberger zur Mitte des Spiels in eigener überzahl bezwingen. Die gute Nachricht für das Team von Trainer Pavel Gross: Die Abwehr hielt, zumindest fast zwei Drittel lang, bis 73 Sekunden vor der zweiten Sirene Maxi Kammerer zum Ausgleich traf. In der Mitte des Schlussdrittels schien sich das Blatt zugunsten der Rheinländer zu wenden, als Rückkehrer Marco Nowak einen Strafschuss verwandelte. Vier Minuten vor Ende schaffte Wolfsburg aber durch Tyler Haskins den Ausgleich. Nach 45 Sekunden in der Verlängerung brachte das Tor von Mark Voakes den Niedersachsen die ersten Punkte dieser Saison.

Schwenninger Wild Wings — ERC Ingolstadt 0:0 (0:0, 0:0, 0:0, 0:1) n.V.

In Schwenningen standen ebenfalls die Torhüter im Blickpunkt, die 60 Minuten lang keinen einzigen Treffer zuließen. Schwenningen hatte zumindest bei den Torschüssen leicht die Nase vorn, auch weil Ingolstadt insgesamt vier Unterzahlsituationen zu überstehen hatte. In einem ausgeglichenen Spiel dauerte es bis 29 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung, ehe Routinier Thomas Greilinger seinen Panthern den zweiten Punkt sicherte.

Eisbären Berlin — Kölner Haie 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)

Zweiter gegen Vierter, ein Klassiker in der DEL und noch dazu für den gebürtigen Kölners Uwe Krupp hinter der Bande der Berliner das Spiel gegen seinen Ex-Club. Und es begann aus Sicht der Berliner nach Wunsch: Danny Richmond traf nach 14 Minuten zur Führung für die Eisbären. Diese drehten die Haie jedoch im Mittelabschnitt durch Tore von Neuzugang Ben Hanowski in Überzahl und Nico Krämmer. Bei beiden Treffern leistete der neue Haie-Kapitän Christian Ehrhoff die Vorarbeit. Die Führung hielt jedoch keine drei Minuten, denn dann traf Nick Petersen zum Ausgleich, auf Zuspiel von Sean Backman, der sieben Minuten vor Schluss zur Führung für die Eisbären traf, die der Rekordmeister auch über die Zeit brachte.

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DEL Hauptrunde

Donnerstag 23.01.2020
Kölner Haie Köln
- : -
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
Freitag 24.01.2020
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
- : -
Fischtown Pinguins Bremerhaven
Krefeld Pinguine Krefeld
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ERC Ingolstadt Ingolstadt
Augsburger Panther Augsburg
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Düsseldorfer EG Düsseldorf
Iserlohn Roosters Iserlohn
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Straubing Tigers Straubing
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Adler Mannheim Mannheim
EHC Red Bull München München
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Eisbären Berlin Berlin
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