Augsburg wie im Rausch - Eisbären rutschen aus den Pre-Play-off-RängenDEL-Kompakt

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Kölner Haie – Eisbären Berlin 5:4 (1:1, 4:2, 0:1)

Die Partie zwischen den Kölner Haien und den Eisbären Berlin hatte Eventcharakter. Erst hatte Darin Olver die durchaus forsch auftretenden Gäste in Front gebracht, Andras Falk konnte noch im ersten Abschnitt ausgleichen. Danach wurde es torreich und es schlug die Stunde der ehemaligen Eisbären auf Kölner Seite: Nach dem Frank Hördler zunächst für den Meister getroffen hatte, „netzten“ erst Marcel Müller und danach Alexander Weiß im Privatduell mit seinem Bruder Daniel gleich doppelt. Mitten in das Ex-Eisbären-Duo gesellte sich noch Philip Gogullas 3:2. Der KEC-Stürmer beendete mit seinem erst dritten Saisontreffer eine wochenlang andauernde Torflaute. Kurz vor Ende des zweiten Durchgangs gelang Eisbär Barry Tallackson noch das dritte Berliner Tor. Im letzten Drittel setzten die ohnehin gut aufgelegten Gäste alles auf eine Karte und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Rund anderthalb Minuten vor Schluss wurden die Mühen der Berliner belohnt. Olver traf zum 5:4-Anschluss, als Sebastian Elwing bereits seinen Kasten verlassen hatte. Es wurde spannend, weil die Gäste aus allen Lagen schossen – am Ende aber ohne Glück blieben.

Tore: 0:1 Darin Olver (6:28), 1:1 Andreas Falk (12:22/PP1), 1:2 Frank Hördler (26:37/PP1), 2:2 Marcel Müller (32:01), 3:2 Philip Gogulla (33:15), 4:2 Alexander Weiß (37:21/PP1), 5:2 Alexander Weiß (38:08/PP1), 5:3 Barry Tallackson (39:09/PP1), 5:4 Darin Olver (58:39/EA)
Zuschauer: 13.304

Augsburger Panther - ERC Ingolstadt 7:1 (2:1, 3:0, 2:0)

Perfekter Start für die Augsburger im Derby und Panther-Duell gegen Ingolstadt: Nach nur sieben Minuten hatten Jeff Woywitka und André Reiß eine 2:0-Führung herausgeschossen. Thomas Greilingers Anschlusstreffer beantwortete AEV-Toptorjäger Ivan Ciernik mit dem dritten Treffer für die Fuggerstädter. Besagter Ciernik hatte allerdings noch nicht genug. Der Slowake ließ zwei weitere Tore folgen und machte so einen lupenreinen Hattrick perfekt. Mike Connolly schraubte später noch auf 6:1, André Reiß schnürte mit dem 7:1 einen Doppelpack und versetzt so den Großteil der 6.108 Fans im Curt-Frenzel-Stadion in Partystimmung.

Tore: 1:0 Jeff Woywitka (2:39), 2:0 André Reiß (6:42), 2:1 Thomas Greilinger (15:27), 3:1 Ivan Ciernik (24:03), 4:1 Ivan Ciernik (30:13/PP1), 5:1 Ivan Ciernik (39:44/PP1), 6:1 Michael Connolly (52:42/PP1), 7:1 André Reiß (55:02/PP1)
Zuschauer: 6.108

Krefeld Pinguine - Schwenninger Wild Wings 3:1 (2:0, 1:0, 0:1)

Nach gerade einmal 85 Sekunden hatte Verteidiger Josh Meyers den KEV gegen Schwenningen in Führung gebracht. Vier Sekunden vor der ersten Sirene erhöhte Andreas Driendl auf 2:0. Nach dem Wechsel mühten sich beide Teams, weiter Zählbares auf die Uhr zu bringen. Krefeld drückte, die Gäste konterten jeweils gefährlich. Adam Courchaine schaffte aus spitzem Winkel das 3:0 für Krefeld im Powerplay. Im letzten Drittel musste dann Boris Blank wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge frühzeitig in die Kabine zum Duschen. Das fünf Minuten lange Powerplay der Gäste nutzte Ryan Ramsay zum 3:1-Anschlusstor. Mehr allerdings wollten den Schwarzwäldern nicht mehr gelingen, so dass es bei diesem Ergebnis blieb.

Tore: 1:0 Joshua Meyers (1:25/PP1), 2:0 Andreas Driendl (19:56), 3:0 Adam Courchaine (36:37/PP1), 3:1 Ryan Ramsay (47:44/PP1)
Zuschauer: 4.575

EHC Red Bull München - Iserlohn Roosters 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

Bei der Partie EHC Red Bull München gegen die Iserlohn Roosters begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Defensiv standen die Kontrahenten gut und so war es nicht verwunderlich, dass der erste Treffer erst zur Hälfte des Spiels fallen sollte. Und zwar für die Gäste: Tyson Mulock markierte die Führung für die Sauerländer. Perfekt startete der Schlussabschnitt - nach nur 27 Sekunden sorgte Martin Sertich für den zweiten Torjubel für die Mannschaft von IEC-Trainer Jari Pasanen. München hingegen warf danach alles nach vorne, versuchte, irgendwie die Lücke zu finden – vergebens. Damit war der siebte Sieg aus den letzten acht Spielen unter Dach und Fach. 

Tore: 0:1 Tyson Mulock (30:08/PP1), 0:2 Martin Sertich (40:27)
Zuschauer: 3.371

Grizzly Adams Wolfsburg - Thomas Sabo Ice Tigers 5:4 (2:1, 1:2, 1:1, 1:0) n.V.

Die Gäste aus Nürnberg erwischten im Auswärtsspiel bei den Grizzly Adams Wolfsburg den besseren Start:  Yasin Ehliz traf zunächst für die Franken. Doch das Powerplay der Hausherren gehört zu den besten der Liga: Erst glich Gerrit Fauser aus, dann sorgte Tyler Haskins für die Wolfsburger Führung. Steven Regiers Ausgleich konterte Brent Aubin ausgerechnet in Nürnberger Überzahl. Doch wenig später gelang Connor James der Ausgleich. Im Schlussdurchgang wollten beide Mannschaften den Sieg – und die Franken hatten den Trumpf nach dem vierten Treffer durch Steven Reinprecht auf ihrer Seite. Doch in der regulären Spielzeit stellte Tyler Haskins mit seinem zweiten Tor die Partie wieder auf Anfang. In der Overtime war es Sebastian Furchner, der Wolfsburg glücklich machte und das Match zugunsten der Niedersachsen entschied.

Tore: 0:1 Yasin Ehliz (3:35), 1:1 Gerrit Fauser (8:21/PP1), 2:1 Tyler Haskins (17:23/PP1), 2:2 Steven Regier (33:04), 3:1 Brent Aubin (34:15/SH1), 3:3 Connor James (34:37/PP1), 3:4 Steven Reinprecht (49:23), 4:4 Tyler Haskins (52:02), 5:4 Sebastian Furchner (61:09)
Zuschauer: 2.309

Hamburg Freezers – Straubing Tigers 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

Die Hamburg Freezers sind weiter auf Rekordjagd: Am frühen Nachmittag gewann der Tabellenführer auch gegen die Straubing Tigers mit 3:0 und schraubte damit seine beeindruckende Heimserie auf 17 Siege in Folge aus. Dabei war es ein zähes Ringen gegen die hervorragend eingestellten Niederbayern: Es dauerte bis zur Spielmitte, bis die über 9.500 Fans zum ersten Mal jubeln durften. In Überzahl war Thomas Oppenheimer zur Stelle und sorgte für den ersten Treffer des Tages. Im letzten Abschnitt gelang erst David Wolf der so wichtige 2:0-Treffer, nur wenig später stellte Hamburgs Garrett Festerling mit dem 3:0 die Weichen auf Sieg.

Tore: 1:0 Thomas Oppenheimer (30:55/PP1), 2:0 David Wolf (42:10), 3:0 Garrett Festerling (44:46/PP2)
Zuschauer: 9.547

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