Augsburg verliert wichtige Punkte in Hamburg

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Die Augsburger Panther haben in Hamburg drei wichtige Punkte im Kampf um den letzten Playoffplatz verloren. Vor 12.803 Zuschauern in der ausverkauften Color Line Arena mussten sie sich mit 1:3 den Hamburg Freezers geschlagen geben. Das Spiel, welches vom Pay-TV Sender Premiere live übertragen wurde, bot den Zuschauern nur magere Eishockeykost und so kamen die Freezers nicht zum ersten Mal in dieser Saison mit „Minimalisteneishockey“ zu drei Punkten.


Im ersten Drittel war es Sasa Martinovic (12.), der im zweiten Versuch Jean-Francois Labbé mit einem schönen Handgelenksschuss überwinden konnte. Dies war das erste DEL-Tor für den Youngster, der wie bereits in Nürnberg mit dem „C“ auf der Brust spielte. 50 Sekunden vor Schluss des ersten Abschnitts traf Francois Fortier überraschend zum 1:1 für die Panther, nachdem ihm Freezers Top-Verteidiger Darren van Impe zuviel Spielraum ließ.


Im zweiten Drittel passierte dann lange Zeit wenig, bis Marc Brown in der 33. Spielminute 5 Minuten und damit gleichzeitig eine Spieldauerdisziplinarstrafe für einen angeblichen Hohen Stock bekam, dabei rannte Sasa Martinovic in den Stock seines eigenen Mitspielers Shane Peacock. Brown selber hatte während der ganzen Szene seinen Schläger auf dem Eis und war dementsprechend verwundert, als ihn der schlechte Schiedsrichter Thomas Schurr unter die Dusche schickte. Panter Manager Fliegauf schrieb daraufhin direkt nach der Partie einen Sonderbericht zu dieser Szene. Unerfreulich war, dass sich Martinovic bei dieser Aktion verletzte und in eine Augenklinik eingeliefert werden musste.


Die Freezers nutzten die sich bietende Überzahl-Gelegenheit aus und so erzielte Bobby House in der 36. Spielminute auf Vorarbeit von Shane Peacock und Jacek Plachta den Treffer zum 2:1. Das Spiel dümpelte daraufhin in den nächsten 20 Spielminute vor sich hin, Augsburg versuchte nur wenig, um den Ausgleich zu schaffen und so hatte NHL-Star Jean-Sebastian Giguere in seinem ersten Heimspiel für Hamburg nur wenig zu tun und wenn, dann parierte er ohne viel Mühe. Nachdem Panther-Coach Benoit Laporte in der letzten Minute Torhüter Labbé zu Gunsten eines sechsten Feldspielers auf der Bank ließ, konnte Brandon Reid in das leere Tor zum 3:1 Endstand einnetzen.


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