Augsburg: Panther siegen im verhinderten Endspiel

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Eigentlich hätte es das große Endspiel um den achten Tabellenplatz und damit den Einzug in die Playoffs werden sollen, nun war es zum Abschiedsspiel der Panther für diese Saison geworden, mit nur noch statistischer Bedeutung. Entsprechend kamen mit Roland Mayr und Steffen Tölzer erneut zwei Nachwuchsspieler zum Einsatz, die allerdings in der kommenden Spielzeit Profiverträge erhalten sollen. Die erste große Chance hatten die Gäste, die mit Alexander Jung im Tor spielten, doch Jeff Tory scheiterte nach knapp drei Minuten alleine an Magnus Eriksson. Beide Mannschaften gingen verständlicherweise nicht mit dem letzten Einsatz zu Werke. Selbst eine doppelte Unterzahl überstanden die Gäste ohne größere Mühe, weil die Panther einmal mehr ihre Chancen nicht nutzen konnten. Insgesamt war es im ersten Drittel ein eher unansehnliches Spiel, bei dem die beiden Fan-Lager überwiegend mit- und gegeneinander singend für die nötige Stimmung sorgten. Immerhin gab es dann im Mittelabschnitt für die heimischen Zuschauer einiges zu jubeln. Die Panther schienen noch einmal zeigen zu wollen, dass nicht das Angriffsspiel Schuld daran gewesen ist, dass man die Playoffs verpasste. Francois Fortier und kurz darauf Shawn Carter, der wegen einer gegen die DEG angezeigten Strafe für den Augsburger Torhüter hereingekommen war, legten zunächst vor, dann verwandelte Andrej Strakhov ein mustergültiges Zuspiel von Fortier sogar in Unterzahl. Nachdem Colin Beardsmore schließlich das 4:0 gelungen war, mussten sich die Anhänger der Düsseldorfer erst recht einige spöttische Gesänge anhören. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis gelang den Gäste allerdings durch Daniel Kreutzer kurz vor der zweiten Pause wenigstens der Anschlusstreffer. Auch im letzten Drittel gab es noch eine muntere Partie zu sehen, die weitgehend frei war von taktischen Zwängen. Die Rheinländer konnten durch Mathias Hart nochmals verkürzen, obwohl die größeren Spielanteile eigentlich auf Augsburger Seite lagen. Knapp drei Minuten vor Schluss überwandt Mike Pellegrims in Überzahl mit einem Schlagschuss von der blauen Linie erneut Magnus Eriksson, der zum letzten Mal im Panther-Gehäuse stand, zum 4:3, am verdienten Sieg der Augsburger änderte das aber nichts mehr. Vielmehr blieb der Schlusspunkt den Panthern vorbehalten: Marc Savard traf ins mittlerweile von Andrej Trefilov verlassene DEG-Tor. Dennoch war dem Augsburger Trainer Benoit Laporte die Enttäuschung nach der Begegnung deutlich anzumerken. „In meinen 20 Jahren Eishockey in Europa habe ich zum ersten Mal die Playoffs nicht erreicht. Immerhin hat die Mannschaft heute noch einmal hart gekämpft, auch wenn es nichts mehr zu gewinnen gab. Aber das war wichtig für die Fans. Wir werden nun für die kommende Saison eine junge und starke Mannschaft aufbauen“

(mor)

Strafzeiten: Augsburger Panther 16; Düsseldorf MetroStars 18

Tore: (0:0 / 4:1 / 1:2)

Tore:

1:0 (23:18) Fortier ( Fendt ; Strakhov )

2:0 (27:04) Carter ( Fortier ; Strakhov )

3:0 (30:12) Strakhov ( Fortier ; ) 4:5

4:0 (32:04) Beardsmore ( Rekis ; Wren )

4:1 (37.41) Kreutzer ( Pellegrims ; Tory ) 5:3

4:2 (47:00) Hart ( Young )

4:3 (57:07) Pellegrims ( Young ) 5:4

5:3 (59.48) Savard (Fortier ; Strakhov ) ENG

Zuschauer: 3624

Schiedsrichter: Gerhard Lichtnecker

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