Augsburg: Panther fahren mit den Huskies Schlitten - 3:1 gegen Kassel

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Wenn die Augsburger Panther es mit den Huskies aus Kassel zu tun bekommen, geht es traditionell sehr knapp zu. Doch diesmal wollten die Hausherren, die zuhause in dieser Saison bislang nur einen Punkt abgegeben haben, keine halben Sachen machen. Die Rechnung ging ziemlich gut auf und so fuhr man am Ende einen knappen, aber völlig verdienten 3:1-Sieg gegen die Hessen ein.

Die ersten Minuten gehörten einmal mehr den Hausherren, die Huskies-Goalie Joaquin Gage gleich auf die Probe stellten, die dieser aber gut bestand. Einige Male hatte er allerdings in der Folge Glück, denn die Panther ließen sich kaum aus dem Drittel der Gäste vertreiben und erspielten sich hochkarätige Chancen am laufenden Band. Insofern konnten die Huskies froh sein, dass sie nach dem ersten Drittel nicht bereits deutlich zurücklagen Schiedsrichter Stefan Vogl, der seine erste DEL-Saison absolviert, machte übrigens von Anfang an deutlich, dass er auch kleine Vergehen umgehend mit Strafen belegte.

Im Mittelabschnitt schien dann auch die letzte Schwäche der Gastgeber ausgemerzt zu sein. In Überzahl – Ted Drury saß gerade in der Box - stand Kapitän Duanne Moeser mutterseelenallein vor dem gegnerischen Tor und hatte keine große Mühe, die Scheibe in den Maschen unterzubringen. Da sich Kasseler Spieler dem Angriffswirbel der Panther immer öfter nur mit unzulässigen Mitteln erwehren konnten, mussten sie nun mehrfach kraftraubende Unterzahlsituationen überstehen. Beim zweiten Augsburger Treffer herrschte aber Gleichstand auf dem Eis. Francois Fortier nagelte die Scheibe aus rund fünf Metern über die Fanghand von Gage ins Netz. Minutenlang setzten die Panther mit zeitweilig zwei Mann mehr das Gästetor unter Druck, vergaßen dabei aber erneut das Treffen. Fast wäre Andi Loth in der Schlussminute des Mitteldrittels nach einem schnellen Konter den Anschlusstreffer gelungen, doch verfehlte er das Gehäuse knapp und so gingen die Hausherren mit einer verdienten Zwei-Tore-Führung in die zweite Pause.

Viel änderte sich auch nach dem Wiederanpfiff nicht: Kassel produzierte Strafminuten, Augsburg konnte seine zahlreichen Chancen nicht nutzen. Die Gastgeber schalteten zwischenzeitlich einen Gang zurück und behielten ihre Gegner trotzdem jederzeit unter Kontrolle und man hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass die Huskies an diesem Abend noch ein Tor erzielen könnten, unabhängig davon, wie lange man noch spielen würde. Doch dann war es soweit und es wurde noch einmal spannend. Mikael Wahlbergs Schlenzer aus spitzem Winkel prallte vom Innenpfosten ins Tor und nun witterten die Gäste ihre Chance, die Partie noch zu kippen. Doch so einfach wollten sich die Panther ihren Sieg nicht nehmen lassen. 57 Sekunden vor dem Ende kassierten sie zwar noch eine Strafe und Kassel nahm den Torhüter heraus. Ein Fehler, wie sich umgehend herausstellen sollte, denn John Miner platzierte die Scheibe vom eigenen Tor aus zum 3:1 Endstand.

Wenig Spektakuläres hatten die beiden Trainer nach dem Spiel zu vermelden. Bis auf die Chancenverwertung war Benoit Laporte mit seinen Panthern ziemlich zufrieden, Axel Kammerer bemängelte, dass seine Huskies es dem Gegner teilweise zu leicht gemacht hätten. (mor).

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