Augsburg: Negativserie der Panther hält an

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Mit weiterhin großen Verletzungssorgen mussten die Panther am vergangenen Wochenende zwei schwere Partien in der Deutschen Eishockey Liga bestreiten.



Beim Fernsehspiel gegen die Adler Mannheim konnte Trainer Benoit Laporte weiterhin nicht auf Mike Pudlick, Marc Brown, Torsten Fendt und Manuel Kofler zugreifen. Zudem gingen Jean – Francois Labbé und Duanne Moeser mit Blessuren in die Partie. Keine günstigen Vorzeichen, um die nun bereits sechs Spiele anhaltende Niederlagenserie gegen die stark besetzten Mannheimer zu beenden.



Doch die Panther versuchten alles, um die Partie offen zu gestalten. So fand in den ersten 10 Minuten der Partie ein regelrechter Sturmlauf auf das von Steve Passmore gehütete Tor der Gäste statt und diese hatten es nur dem Glück und der erneut mangelnden Chancenauswertung der Panther zu verdanken, dass man nur mit einem Tor durch Shawn Carter in Rückstand lag. Bis zu diesem Zeitpunkt hätte die Führung bereits viel deutlicher aussehen müssen.



Bei einer neuerlichen Überzahlsituation konnten die Panther durch John Miner dann auf 2:0 davonziehen. Jedoch hatte dieses Ergebnis nur wenige Sekunden Bestand, denn gleich im Gegenzug verkürzte Greilinger zum Pausenstand auf 2:1.



Im zweiten Drittel erwischten die Gäste den bessern Start, konnten daraus jedoch anfänglich kein Kapital schlagen. In der 28. Minute war aber auch dieser Bann gebrochen und die Adler erzielten durch einen gravierenden Fehler in der Abwehr den verdienten Ausgleich. Nun kamen die Mannheimer immer mehr ins Spiel und die Panther konnten von Glück reden, dass sie das Unentschieden in die zweite Pause retten konnten.



Im letzten Drittel war dann der Faden vollständig gerissen und die Mannen um Trainer Stephan Richer zogen binnen 5 Minuten auf 4:2 davon. Zwar verkürzte Francois Methot in der 49. Minute nochmals auf 4:3, doch auch dieses Ergebnis hatte nur kurzzeitig Bestand und die Adler zogen bis zur 53. Minute durch Treffer von Corbet und Aab auf 6:3 davon.

Nur noch Ergebniskorrektur war dann das 4:6 durch den zweiten Treffer von Shawn Carter in der 59. Minute und die Pantherfans mussten ohne einen Sieg unter dem Weihnachtsbaum die Heimreise antreten.



Am Sonntag war dann Derby-Time, denn die Partie bei den Nürnberg IceTigers stand auf dem Dienstplan. Keine leichte Aufgabe, denn auch die Gastgeber aus der Noris hatten zuletzt drei Spiele in Folge verloren und waren auf Wiedergutmachung aus. Zudem tat man sich gegen die Mannschaft von Trainer Greg Poss vor allem in deren Wirkungsstätte immer schwer. So gab es zu Saisonbeginn bereits eine herbe 7:5 Niederlage.



Und wie schon in der Vergangenheit erwischten die Noris-Cracks den besseren Start und gingen nach knapp drei Minuten bei Überzahl durch Leeb in Führung. Diesen konnten die Panther wenige Minuten später durch Ronny Arendt bei einer 5 – 3 Situation ausgleichen, doch fiel fast postwendend die neuerliche Führung für die Gastgeber, die in der 16. Minute bei erneuter Überzahl durch Vasiljevs noch ausgebaut werden konnte. Dies war auch der Spielstand nach 20 Minuten.



Doch die mitgereisten Pantherfans konnten schon kurz nach Wideranpfiff erneut jubeln, als Brian Felsner nach nur einer Minute auf 3:2 verkürzte. Doch das sollte auch das letzte Tor der Panther an diesem Abend gewesen sein. Wieder einmal war das Glück den Panthern nicht wohlgesonnen und so zogen die Nürnberger bis zum Ende des Drittels bei viermaliger Überzahl auf 7:2 davon.



Im letzten Drittel hütete dann Benjamin Voigt das Panthergehäuse und auch dieser musste noch zweimal hinter sich greifen. Somit war die höchste Niederlage in der laufenden Saison besiegelt.

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