Aufholjagd mit Happy-end

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel

bekamen 5.350 Zuschauer heute Abend in der Nürnberg Arena zu sehen. Am Ende

behielten die gastgebenden Ice Tigers mit 6:4 (1:3,4:1,1:0) im bayerischen

Derby gegen die Augsburger Panther verdientermaßen die Oberhand. Und das,

obwohl sie nach nur vier Minuten schon mit 0:3 in Rückstand lagen.

 

Die Panther hatten einen furiosen Start und

erwischten Nürnbergs dritten Keeper Tobi Güttner kalt. Die ersten drei Schüsse

schlugen hinter dem Nürnberger Nachwuchsmann ein und die einheimischen

Zuschauer glaubten sich im falschen Film. "Unser erstes Drittel war

nahezu perfekt, vielleicht das Beste in dieser Saison", so Augsburgs

Trainer Danny Naud nach der Partie.

 

Dennoch war die Partie noch nicht gelaufen,

Andersons Anschlusstreffer bei doppelter Überzahl noch im ersten Drittel

schien aus Augsburger Sicht nur ein Schönheitsfehler. Im Mittelabschnitt

legten die Gastgeber jedoch einige Gänge zu und starteten eine Aufholjagd.

Durch einen Doppelschlag in der 33. Minute gelang den Franken nicht nur der

Ausgleich, sondern erstmals an diesem Abend auch die Führung, die jedoch nur

kurze Zeit später Carter ausgleichen konnte. Die Zuschauer, auch zahlreiche

Augsburger waren mitgereist, kamen voll auf ihre Kosten, die Trainer beider

Teams wahrscheinlich weniger. Vitalij Aab brachte mit dem 5:4 sein Team endgültig

auf die Siegesstraße, wobei Augsburgs Keeper Eriksson nicht den glücklichsten

Eindruck machte.

 

Im Schlussdrittel stand vor allem bei den

Gastgebern die Defensive wieder mehr im Vordergrund. So dass nach Greilinger's

schön herausgespieltem Treffer zum 6:4-Endstand, kaum noch Chancen der Gäste

zu notieren waren. Auch Danny Naud's letzte Maßnahme, seinen Torhüter 132

Sekunden vor Spielende vom Eis zu holen, brachte nichts Zählbares mehr ein.

 

"Wir waren im ersten Drittel nicht da, wir

standen neben uns. Danach haben wir uns in der Kabine unterhalten und uns

vorgenommen, endlich so zu spielen, wie wir es vorher geplant hatten. Der

Charakter der Mannschaft ist unglaublich, in der DEL ist es fast unmöglich

einen Drei-Tore Rückstand noch aufzuholen. Wir haben heute zwar viele Tore

geschossen, aber mir persönlich ist ein 1:0 oder 2:1 lieber", so das

treffende Fazit von Nürnbergs Trainer Mike Schmidt.

 

Nach der 11. Niederlage in Folge wird dagegen die

Luft für seinen Augsburger Kollegen Danny Naud zunehmend dünner. Wie unter

der Woche in Augsburger Medien zu lesen war, sollte dieses Wochenende über

sein Schicksal entscheiden. Mit nur einem Punkt aus den beiden Partien kann

man nicht davon sprechen, dass sich etwas grundlegend geändert hätte, obwohl

man heute zumindest in den ersten 20 Minuten den Eindruck hatte, als wenn sich

die Spieler für ihren Trainer stark machen würden. Kein Kommentar zur

Trainerfrage gab es von Manager Charly Fliegauf: "Wir werden wie immer

das Wochenende in Ruhe überarbeiten, daher werde ich mich jetzt nicht dazu äußern",

so sein Statement.

 

Tore:

0:1 (03.16) Vostrikov (Drouin)

0:2 (03.40) Drouin (Carter, Moeser) 5 :4

0 :3 (04.11) Simonton (Carter, Barta)

1:3 (15.16) Anderson (Jiranek, Yake) 5:3

2:3 (22.08) Guillet (Savard)

3:3 (32.14) Jiranek (Yake)

4:3 (32.52) Schinko (Dahl)

4:4 (35.59) Carter (Drouin, Leeb) 5:4

5:4 (38.41) Aab (Droppa)

6:4 (46.11) Greilinger (Luongo, Reichel)

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