Aufholjagd mit drei Punkten belohnt

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Nur mit einem kleinen Kader, dafür aber mit einer unglaublichen Moral, schlugen die Grizzly Adams Wolfsburg am Sonntagabend die DEG Metro Stars mit 4:3 (0:1/1:2/3:0). Einen Drei-Tore-Rückstand drehte das SKODA Team im letzten Drittel noch in einen Sieg um und verwandelte die VOLKSBANK BraWo EisArena damit in ein wahres Tollhaus.

Die drei verbliebenen Reihen der Grizzly Adams verpassten es im Auftaktdrittel, aus zwei Überzahlsituationen Kapital zu schlagen und in Führung zu gehen. Trotz viel Druck auf das Tor von Gäste-Keeper Jamie Storr blieb es beim 0:0. Glück hatten die Grizzlys allerdings, dass Ryan Ramsay (4.) und Shane Joseph (14.) nur den Pfosten bzw. die Latte trafen. Kurz vor der ersten Pause brachte Ryan Caldwell die DEG mit einem Schlagschuss von der blauen Linie doch noch in Führung (19.).

Nach vier gespielten Minuten im Mitteldrittel sahen die Gäste aus dem Rheinland wie der sichere Sieger aus. Adam Courchaine in Überzahl (21.) und Brandon Reid in Penalty-Manier (24.) schossen einen scheinbar beruhigenden Drei-Tore-Vorsprung heraus. Doch die Grizzlys ließen sich davon nicht entmutigen und arbeiteten konsequent weiter. Als Belohnung gab es in der 28.Minute den ersten EHC-Treffer, als Kapitän Tim Regan in Überzahl einen Abpraller aus der Luft in die Maschen versenkte. Der Druck der Grizzlys wurde jetzt so groß, dass Gäste Trainer Harold Kreis erstmal eine Auszeit nahm, um die Situation etwas zu beruhigen (33.). Bis zur zweiten Pause zeigte diese Maßnahme auch Wirkung, weitere Treffer fielen zunächst nicht.

Im Schlussdrittel demonstrierten die Grizzly Adams dann einmal mehr, was für eine tolle Moral sie besitzen. Förmlich ins Tor gearbeitet wurde der 2:3 Anschlusstreffer durch Ken Magowan (44.). Als wenig später Mike Green im Powerplay auch noch zum 3:3 Ausgleich traf (51.), gab es auf den Rängen kein Halten mehr. Fantastisch von den Fans unterstützt, folgte in der 57.Minute der Höhepunkt des Abends. Nach einer Traumkombination über Marvin Degon und Norm Milley schoss Justin Papineau den 4:3 Siegtreffer (57.) und die Grizzlys hatten das Spiel tatsächlich noch gedreht. Für ihre tolle Leistung wurde die Mannschaft anschließend auf der Ehrenrunde zu Recht mit viel Beifall verabschiedet.


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