Auch Feueralarm stoppte Red Bull München nichtDer Meister steht erneut im Finale

Die Münchner Halle musste wegen eines Feueralarms geräumt werden. (Foto: dpa)Die Münchner Halle musste wegen eines Feueralarms geräumt werden. (Foto: dpa)
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Diese drehten das Spiel gegen die Eisbären Berlin und gewannen trotz mehrminütiger Unterbrechung mit 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) nach Verlängerung. München hat damit den Einzug ins Finale perfekt gemacht.

Mit einer 1:0-Führung gingen die Eisbären in die Pause. Dann ging der richtige „Tanz“ los und beide Teams erregten mehr durch das Geschehen abseits des Pucks Aufsehen, als durch zielstrebiges Eishockey. Einzig die Red Bulls schafften es eine fünfminütige Unterzahlsituation (davon zwei Minuten doppelte Unterzahl) ohne Gegentreffer zu überstehen. „Das war heute sicherlich ein Schlüssel zum Erfolg“, so Frank Mauer. Unter den Augen des ehemaligen Münchner Trainers und Bundestrainers Pat Cortina besonnen sich alle Akteure wieder aufs Eishockey. Die Stimmung glich bereits der eines Endspiels. Gegenseitige Anstachelungen sowie spöttische Rufe gegen die Offiziellen waren jetzt vermehrt zu hören. Wenig später verwandelte Frank Mauer einen Alleingang zum Ausgleich.

In der folgenden Pause mussten sich sowohl Spieler als auch Fans von einer turbulenten Partie ein wenig erholen. Die Akteure taten dies in den Kabinen, die Fans draußen in der herrschenden Frühlingssonne.

Gerade als sich die Begegnung so langsam in die entscheidende Phase begab, war eine laute Sirene im Stadion zu hören, die nicht von den Fans, sondern vom Sicherheitssystem gesteuert wurde. Auf die Sirene folgte eine automatische Ansage auf Deutsch und Englisch mit der Aufforderung, umgehend die Eishalle zu verlassen. Grund hierfür war ein „mutwillig ausgelöster Feuermelder auf der Südseite“. Die 1967 eröffnete Münchner Eishalle wurde vor einigen Jahren mit einem neuen Feuerschutzsystem ausgestattet. Dies wurde für alle Gebäude im Olympiapark eingebaut. Soweit bekannt wird bei jeglichem Feueralarm eine Maschinerie in Gang gesetzt, die vom Personal der Eishalle nicht beeinflusst werden könne, sondern ausschließlich von der Feuerwehr. Zuletzt wurde im Jahr 2015 bei Partien der Lausitzer Füchse gegen Ravensburg sowie der Bietigheim Steelers gegen die Eislöwen Dresden das Spiel wegen eines Feueralarms unterbrochen. Damals war es allerdings ein echtes Feuer. Die Fans mussten damals wie heute evakuiert werden. Nach rund 15 bangen Minuten im Freien wurde die Halle wieder für das Spiel und die Zuschauer freigegeben. Aufgrund der recht kurzen Unterbrechung kann nach derzeitigen Informationen davon ausgegangen werden, dass die Spieler beider Mannschaften die Eishalle nicht verlassen haben können. „Wir haben im ersten Moment nicht viel damit anfangen können, weil wir da noch nicht genau wussten, was los war. Dann sind wir dann aber in die Kabine gegangen und haben noch einige Sachen besprochen“, so Frank Mauer.

„Wenn man direkt auf dem Eis steht, bekommt man diesen Feueralarm gar nicht so wirklich mit. Erst auf der Bank haben wir es dann gehört. Wir sind in die Kabine gegangen und haben die Unterbrechung wie eine Drittelpause genutzt“, so Maxi Kastner.

Offensichtlich haben diese bangen Minuten keinen Einfluss auf die Leistung beider Teams gehabt, denn erst in der Verlängerung erzwang Michael Wolf die Entscheidung für die Red Bulls, die sich nach dieser aufregenden Partie ins Finale der DEL gespielt haben.

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