Arturs Kruminsch ist schwer erkranktStürmer sagt dem Krebs den Kampf an

Arturs Kruminsch, hier in seiner Zeit bei den Dresdner Eislöwen, fällt schwer erkrankt aus. (Foto: dpa/picture alliance/City-Press)Arturs Kruminsch, hier in seiner Zeit bei den Dresdner Eislöwen, fällt schwer erkrankt aus. (Foto: dpa/picture alliance/City-Press)
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Arturs Kruminsch befand sich nach der abgelaufenen Spielzeit in physiotherapeutischer Behandlung und hatte im Mai mit dem Aufbautraining zu Hause in Dortmund begonnen. Nachdem er immer wieder Schwierigkeiten hatte den Trainingsplan vollständig umzusetzen und über Rückenschmerzen klagte, folgten entsprechende ärztliche Untersuchungen. „Seit knapp drei Wochen kennt Arturs die Ursache seiner Beschwerden. Es folgten weitere Tests, nach welchen nun endgültig feststeht, was ihn die nächsten Monate erwarten wird“, erklärt Matthias Roos, Sportdirektor und Geschäftsführer der Pinguine. In den letzten Jahren ist der Neuzugang von Verletzungen verschont geblieben und hatte kaum ein Spiel verpasst. „Wir wünschen Arturs und seiner Familie die notwendige Stärke mit dieser Situation umzugehen und ihm die Kraft, den Willen und die Chance die Krankheit zu besiegen“, so Roos weiter.

Der 29-jährige Mittelstürmer hat in den letzten fünf Jahren 260 Hauptrundenspiele in der DEL2 absolviert. Dabei konnte der Spielmacher 59 Tore erzielen und 159 Vorlagen geben. Mit 218 Punkten zählt er zu den zehn besten Scorern der DEL 2. „Ich hatte mich auf Krefeld und die Chance, mich in der DEL zu beweisen, gefreut. Seit dem 27. Juni hat sich mein Leben allerdings schlagartig verändert. Als Leistungssportler ist es schwer, keinen Sport mehr treiben zu können. Ich glaube jedoch, dass mir mein Leben als Sportler, in dem ich den täglichen Wettkampf gewohnt bin, eine gute Chance gibt, den Krebs zu besiegen. Die nächsten Wochen werden hart, aber ich bleibe positiv und werde mich da durchkämpfen“, so die Worte von Arturs Kruminsch.

Die Schwarz-Gelben erklären in ihrer Mitteilung: „Die Krefeld Pinguine stehen hinter Arturs Kruminsch und hoffen auf einen idealen Therapieverlauf.“

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