Arbeitssieg für die Red Bulls München2:1-Erfolg nach Rückstand gegen die Krefeld Pinguine

Trevor Parkes im Duell mit dem Krefelder Philipp Kuhnekath. (Foto: GEPA pictures/Lukas Barth-Tuttas)Trevor Parkes im Duell mit dem Krefelder Philipp Kuhnekath. (Foto: GEPA pictures/Lukas Barth-Tuttas)
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Die Red Bulls müssen derzeit auf sechs Stammkräfte (Derek Roy, Maxi Kastner, Mads Christensen, Jason Jaffray, Philip Gogulla und Yasin Ehliz) verzichten, sodass erneut junge Spieler die Chance bekommen, sich zu beweisen. Beim Spiel gegen die Krefeld Pinguine durften erstmals Filip Varejcka und Bastian Eckl im Trikot der Red Bulls agieren. Das machten sie über weite Strecken sehr solide. Ihre erfahrenen Mitspieler taten sich mit der Krefelder Spielweise lange schwerer. Daryl Boyle analysierte hierzu: „Krefeld hat eine gute Mannschaft. Wir mussten unser Spiel durchziehen.“

Immer wieder stachen die Pinguine in die zum Teil durchlässige Defensive der Red Bulls. Folgerichtig ging die Mannschaft von Brandon Reid auch in Führung. Davor die Schrecksekunde: auf Münchner Seite blieb Blake Parlett für kurze Zeit auf dem Eis liegen, nachdem ihn ein Puck im Gesicht traf.

Erst im zweiten Drittel konnten sich die Red Bulls etwas besser auf das Krefelder Spiel einstellen und durch zwei Treffer die Führung erzielen. Die Krefeld Pinguine blieben aber weiterhin durch Konter gefährlich, während sich München bei Danny aus den Birken für seine starken Paraden bedanken durfte. Die Gäste spielten durchweg sehr beherzt und zwangen auch im dritten Drittel die Red Bulls immer wieder zu Fehlern, die sich auch in der Offensive durch teilweise zu harmlose Bemühungen bemerkbar machten.

Es blieb ein Spiel, in dem sich beide Mannschaften weitestgehend neutralisierten und welches aus der daraus resultierenden Spannung lebte. Wenige Minuten vor Schluss zog Brandon Reid noch einmal alle Register und brachten den sechsten Feldspieler für Dimitri Pätzold. Doch alle Bemühungen blieben ohne Erfolg.

Krefelds Coach Brandon Reid zeigte sich sichtlich enttäuscht: „Speziell in den ersten fünf Minuten hat München sehr stark gespielt. Nach dem wie wir uns das ganze Spiel über geschlagen haben, wäre ein Punkt durchaus möglich gewesen. Es tut weh, nach so einem Kampf ohne Punkt nach Hause zu fahren.“

Don Jackson schien sichtlich erleichtert nach dem hart erkämpften Sieg: „Ich möchte unserer Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Wir mussten uns den heutigen Sieg hart erarbeiten.“