Arbeitssieg für die Lions gegen Düsseldorf

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Aus Sicht der DEG begann das Spiel optimal. Gleich ihr erstes Powerplay nutzte der sehr agile Brandon Reid zur Gästeführung. Dieser Treffer gab Düsseldorf sehr viel Sicherheit und vor allem im ersten Drittel waren die MetroStars die bessere Mannschaft. Die Lions fanden in den ersten 20 Minuten nahezu nicht statt. Dies änderte sich auch im Mittedrittel zunächst nicht. Die DEG kontrollierte das Spiel, agierte aber nicht mehr so konsequent. In der Defensive schlichen sich nun mehr und mehr unnötige Fehler ein. Diese Unkonzentriertheiten ermöglichte es den Lions ins Spiel zu finden. Nach einem unnötigen Scheibenverlust von Caldwell musste der Verteidiger foulen und somit auf die Strafbank. So entstand die erste Druckphase für die Lions. Im Powerplay schossen sie sich warm und hatten durch Wright, Armstrong und Slaney beste Tormöglichkeiten. Obwohl Düsseldorf dann wieder komplett war setzten die Lions nach und hatten Erfolg. Ein tolles Zuspiel von Taylor verwertete Heerema aus Mittelstürmerposition zum Ausgleich. Der Torjubel der 6.300 Zuschauer war noch nicht verhallt, da zappelte die schwarze Hartgummischeibe wieder im Tor der MetroStars. Kapitän Young hatte aus spitzem Winkel auf das kurze Eck gezielt und traf dort den Schwachpunkt von Storr. Wie schon gegen Iserlohn lies Storr den Puck ins kurze Eck rutschen. Damit hatten die Lions binnen 21 Sekunden dieses Spiel gedreht.

Mit diesem Ergebnis ging es ins Schlussdrittel, indem die DEG mit vier Minuten Überzahl begannen. Diese Chance zum Ausgleich ließen die Düsseldorfer ungenutzt, weil sie zu wenig Druck auf das Lions Tor ausübten. So hatten die Hessen keine Mühe sich zu befreien. Die DEG, bei denen etwas überraschend Daniel Kreutzer trotz Handverletzung spielte, fand auch später kein Mittel mehr gegen die gute Defensive der Lions. Die besseren Chancen besaß Frankfurt, die das Spiel mit dem 3:1 durch Hahn neun Minuten vor Schluss auch vorentscheiden konnten. Nach dem dritten Treffer vergaben die Lions reihenweise hochkarätige Chancen und so begann vier Minuten vor Schluss das große Zittern auf Seiten der Hessen nachdem DEG Kapitän Hedlund einen Nachschuss im Lions Tor unterbringen konnte. Letztendlich lief der DEG aber die Zeit weg und auch die Herausnahme von Storr bescherte den MetroStars nicht mehr den Ausgleich.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Jason Young

0:1 (01:10) Reid 5-4PP; 1:1 (31:39) Heerema; 2:1 (32:00) Young; 3.1 (51:11) Hahn; 3:2 (56:29) Hedlund

Strafminuten:

Frankfurt: 12 Minuten

Düsseldorf: 6 Minuten

Zuschauer: 6.300

Schiedsrichter: Willi Schimm

(Frank Meinhardt – Foto by City-Press)


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