April, April!!

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Den Anfang des Spaßtages machte der EHC München. Die Oberbayern verkündeten, dass man kommende Saison gleich fünf Heimspiele im Münchener Grünwalder Stadion austragen würde. Eigentlich hätte man in die wesentlich modernere und größere Heimspielstätte des FC Bayern München gehen wollen, dort gebe es aber Probleme mit der Rasenheizung, so dass man nur 60 Minuten spielen könne. Die DEL verweigerte darauf hin ihre Zustimmung.

Im "Grünwalder" gebe es zwar nicht mal Warmwasser in den Duschen, aber Thomas Krinner meinte "Eishockeyprofis sind keine Warmduscher". Mit dieser Aussage hat er auf alle Fälle recht.

Offenbar weiß man in München aber auch von einer spektakulären Fusion innerhalb der DEL. Denn der erste Gegner sind die "Düsseldorfer Haie", am 30(!) Februar.

Achtung München, wie man die Spaßfraktionen aus Düsseldorf und Köln kennt schreit das nach Revanche!

Auch der zweite Streich stammt aus Bayern. Diesmal aus Niederbayern. Die Straubing Tigers haben, dank der Beziehungen zur Hacker-Pschorr Brauerei, einen Investor aus Abu Dhabi gefunden. Der Scheich werde Millionen in die Mannschaft pumpen und will auf jeden Fall die Meisterschaft holen. Das sportliche Führungstrio um Jürgen Pfundtner, dem neuen Trainer Dan Ratushny und Co-Trainer Jason Dunham hat die anstehende Nordamerikareise bereits umgeplant. Man werde ab sofort nur noch NHL-Play-off Spiele ansehen und mit den Petro-Dollars geeignete Spieler verpflichten.

Der Scheich hat das Öffnen seiner Schatzkammer aber auch an Bedingungen geknüpft. Die weiblichen Fans dürfen nur noch verschleiert ins Stadion und die Cheerleader müssen lange Hosen tragen. In einem der letzten Stadien in dem man an der Temperatur erkennt das Eishockey eigentlich eine Wintersportart ist vielleicht gar keine so schlechte Idee.

Auch weitere Kollegen haben ihre Leser aufs Glatteis geführt. Sie hatten die exklusive Information das die DEL den Spielplan für die nächste Saison radikal verändern will. Mit der Abschaffung der Doppelrunde und Einführung von zwei Meisterschaften, eine im Herbst und eine im Führjahr, will man so wieder mehr Zuschauer in die Hallen locken. Nach Abschluss der zweiten Meisterschaft wird ein Supermeister ausgespielt.

Kurios und neu auch der Modus im unteren Tabellenfeld. Geplant war die Wiedereinführung von Auf- und Abstieg. Die war aber Aufgrund eines Vetos einiger Hallenbetreiber nicht durch zu setzen. Diese verlangten Planungssicherheit bis 2035. Play-downs wird es trotzdem geben. Der sportliche Absteiger muss demnach seine Lizenz abgeben, kann diese dann aber wieder zurückkaufen.

Eine schöne Geschichte der Kollegen, die damit den von vielen Fans geforderten Auf- und Abstieg wieder mal aufs Tablett bringen.