Andy allein in Hamburg? - Freezers siegen 3:0 gegen Metro Stars

Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“
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Endlich war er wieder da, Andy Schneider, zurück an seiner alten Wirkungsstätte und er war sichtlich gerührt über die herzliche und freundliche Begrüßung. Die Zuschauer jubelten bei der Aufstellung der Gäste und sogar während des Spiels gab es Sprechchöre: „Andy Schneider!“


Gänsehaut Gefühl in der Color Line Arena, in der 11.030 Zuschauer ein erstes Drittel sahen, dass höchsten Ansprüchen genügte. Es begann ohne Abtasten, sofort wurde ein atemberaubendes Tempo vorgelegt. Beide Teams wirkten hochmotiviert und ehrgeizig. Hamburg erwischte einen Traumstart, denn schon in der zweiten Minute ging man mit 1:0 in Führung. Die Düsseldorfer hatten die Scheibe in ihrem Drittel verloren, Plachta schob sie zu Purdie, der bediente Tomlinson und der trifft im Moment einfach. Die Arena wurde zum Tollhaus, die Fans feierten „Karneval in Hamburg“.

Das Spiel hatte Rasse und Klasse, man wurde an die Playoff’s erinnert. Die Freezers hatten sich warmgeschossen, ein ums andere mal musste Trefilov im Tor der Metro Stars in höchster Not retten.


In der 5. Minute wurde der Ex-Freezer Sulzer auf die Strafbank geschickt. Hamburg spielte die Gäste schwindelig, sie konnten nur staunen, über das, was sich in ihrem Drittel abspielte. Überzahl in höchstem Tempo, Kombinationen und Torschüsse, die Düsseldorfer waren zu dieser Phase des Spiels chancenlos gegen die wie aufgedreht spielenden Hamburger. So dauerte es auch nur 51 Sekunden, bis Johnson für die Freezers zum 2:0 traf. „Die ersten 10 Minuten haben gezeigt, welches Potential in unserer Mannschaft steckt“, so der Hamburger Trainer Dave King, der noch auf den verletzten Bobby House und den Neuzugang Jim Dowd verzichten musste.


Die Düsseldorfer steckten den Schock der frühen Tore weg und kamen besser ins Spiel. Ein abwechslungsreiches Match entwickelte sich, Torgelegenheiten gab es in Hülle und Fülle, jedoch vereitelten die Torhüter weitere Treffer. „Dieses erste Drittel war Werbung für den Eishockey Sport und das was in dieser Arena passiert, ist sensationell“, so ein sichtlich begeisterter Boris Chapla.

Die weitere Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Das hohe Tempo konnten beide Teams nicht beibehalten, trotzdem war es auch weiterhin eine attraktive Partie. Allerdings gelang keinem Team ein Treffer, obwohl die Gäste alles versuchten und das von Boris Rousson hervorragend gehütete Tor unter Beschuss nahmen. Aber dieser Torwart ist einfach eine Bank für die Hamseaten, er steht mit stoischer Ruhe in seinem Tor und das macht natürlich auch die Abwehrspieler stark und selbstbewusst.

Für einen Höhepunkt im letzten Drittel sorgten dann wieder die Zuschauer, als die ganze Arena ihren Ex-Kapitän Andy Schneider mit Sprechchören feierte. Ein deutliches Signal an die Freezers Geschäftsführung!


In den letzten zwei Spielminuten wurde es noch einmal spannend, als der Hamburger Smazal auf die Strafbank musste. Düsseldorf nahm den Torwart heraus und versuchte mit sechs Feldspielern zum Erfolg zu kommen. Doch 10 Sekunden vor Schluss warf sich Dave Tomlinson in einen Querpass und schob die Scheibe im Fallen in Richtung DEG Tor. Unaufhaltsam nahm der Puck seinen Weg in Richtung Tor, unterstützt von einem frenetischem Applaus der Fans, die diesen Puck ins Tor schrieen.

Die Freezers gewannen 3:0 gegen eine keineswegs schwach spielende Düsseldorfer Mannschaft und schenkten ihrem Goalie den ersten Shut Out der Saison.


Tore:

1:0 01:31 D. Tomlinson (B. Purdie, J. Plachta)

2:0 05:35 C. Johnson (D. Van Impe, B. Purdie) 5:4

3:0 59:50 D. Tomlinson 4:6


Strafzeiten: Hamburg Freezers 12 Min., DEG Metro Stars 20 Min.

HS: Schimm, Willi

Zuschauer: 11.030


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