Andreas Martinsen: Es war ein hart umkämpftes SpielDer Stürmer der Düsseldorfer EG im Interview

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Der norwegische Linksaußen Andreas Martinsen (24) hat in dieser Saison seiner Düsseldorfer EG mit 18 Toren und 23 Vorlagen schon maßgeblich geholfen, dass sie momentan – sieben Spiele vor Ende der Doppelrunde – den 6. Tabellenplatz belegen, der zur direkten Teilnahme an den Play-offs berechtigt. Nach dem Sieg in Köln, bei dem die Haie neun Powerplaychancen hatten (gegenüber drei der DEG) konnte sich Hockeyweb-Mitarbeiter Ivo Jaschick mit der #24 unterhalten.

Herzlichen Glückwunsch, 3:1 gewonnen – wie haben Sie das Spiel gesehen?

Es war wie immer gegen Köln ein sehr schweres Spiel, die Halle war nahezu ausverkauft, die Stimmung war explosiv – halt ein Derby. Es war ein hart umkämpftes Spiel vom Anfang bis zum Ende. Ich bin mehr als froh, dass wir letztendlich die drei Zähler mitgenommen haben.

Was hat heute den Unterschied gemacht?

Ich denke, der spielentscheidende Unterschied zwischen den beiden Teams war, dass wir unsere Torchancen verwerten konnten. Auch die Kölner haben hart gearbeitet, wobei es aber den Anschein hatte, dass wir mit etwas mehr Entschlossenheit agiert haben. Zudem haben wir mit Tyler Beskorowany im Tor und unserem Unterzahlspiel auch die herausragenden Siegesgaranten auf unserer Seite gehabt.

Was sagen Sie zu den vielen Strafzeiten – Ihr Team musste nahezu ein ganzes Drittel mit einem Mann weniger spielen!

Ja, aber was passiert, passiert und daran kann man nichts ändern. Okay, es waren vielleicht einige Strafzeiten dabei, die man nicht unbedingt hätte pfeifen müssen – aber, ich wiederhole mich jetzt, an den gepfiffenen Strafzeiten können wir im Nachhinein nichts ändern, unser Penaltykilling war exzellent und dann stand noch mit Tyler Beskorowany ein famoser Goalie im Tor, der uns immer im Spiel gehalten hat, wenn es brenzlig wurde!

Wie sehen Sie jetzt die Play-off-Chancen?

Die heutige Partie war so etwas wie ein Schlüsselspiel. Dass wir dieses Match gegen einen direkten Rivalen gewinnen konnten, hat unsere Aussichten auf einen Platz unter den Play-off-Kandidaten verbessert. Wir sollten jetzt da weitermachen und noch so viele Spiele, wie möglich siegreich zu bestreiten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir die Endrunde erreichen werden – das wäre schon fantastisch.

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