Altkanzler Schröder bringt Scorpions kein GlückHannover - Krefeld 0:3

Lesedauer: ca. 1 Minute

Es war mal wieder der Tag der Debüts auf Seiten der Hannover Scorpions. Im Kasten stand erstmals auf eigenem Eis die NHL-Leihgabe Thomas Greiss, in der Verteidigung die russische Verstärkung Artyom Ternavsky und eben der hannoversche Altkanzler Gerhard Schröder. An Letzterem lag es natürlich nicht, dass die zuletzt sehr heimstarken Scorpions vor nur 2.445 Zuschauern unterlagen. Auch Thomas Greiss und Artjom Ternavsky zeigten eine starke Leistung, konnten aber die drei Gegentore von Adam Courchaine (2) in der 13. Minute und 46. Minute sowie von Andreas Driendl (26.) nicht verhindern. 

Nicht ganz so stark wie in den letzten Spielen zwischen beiden Mannschaften agierte Christian Ehrhoff. Ehrhoff hätte sogar in der achten Minute schnell für die Gästeführung sorgen können, als er frei vor Greiss auftauchte, aber seinen NHL-Kollegen nicht überwinden konnte. Spielentscheidend waren jedoch die Special-Teams der Krefelder. Im Powerplay gelangen bei sechs Versuchen zwei Tore, was einer Quote von 30 Prozent entspricht, während die Penalty-Killer alle sechs Scorpions-Versuche erfolgreich abwehrten. Wie selbstverständlich zu den Stärksten gehörte, wie üblich bei Krefelder Gastspielen in Hannover, Keeper Scott Langkow. Der mittlerweile 37-jährige Kanadier parierte wie üblich in stoischer Ruhe die Schussversuche von Ivan Ciernik, Andre Reiß und Chris Herperger und freute sich über seinen Shutout.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!