Adlern gelingt wichtiger 3:2-Sieg in Duisburg

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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Nach der Niederlage am vergangenen Freitag bei den Nürnberg Ice Tigers mussten die Adler in Duisburg unbedingt gewinnen, um die Minimalchance auf die Play-Offs noch zu erhalten. Trotz eines 0:2-Rückstandes gelang den Adlern dieser wichtige Sieg. Tore von Shantz, Dykhuis und Tremblay sorgten für die Wende im Spiel und brachten einen knappen aber dennoch verdienten 3:2 (0:0,2:2,1:0)-Sieg.

Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Bei numerischer Ausgeglichenheit auf dem Eis kam keines der beiden Teams zu wirklichen Torchancen. Lediglich in Überzahl konnten sich die Füchse ebenso wie die Adler die ein oder andere Gelegenheit erarbeiten. Es blieb aber torlos nach 20 Minuten.

Anders das Bild im zweiten Abschnitt. Die ersten Minuten waren zwar wiederum von den Defensivreihen beider Mannschaften geprägt, doch als Marcus Kink in der 25. Minute auf die Strafbank musste, konnten die Duisburger dieses Powerplay zur Führung nutzen. Robitaille hatte von der blauen Linie abgezogen und der Puck schlug hinter Kauhanen im Tor der Adler ein. Der Videobeweis, den Referee Piechaczek bemühte, belegte dies. Kurz nach dem Führungstreffer erneut Duisburger Überzahl und wieder trafen die Hausherren. Dieses Mal hatte McNeil von der blauen Linie abgezogen, Bader hielt den Schläger in den Schuss und fälschte diesen unhaltbar für Kauhanen ab. Gut für die Adler, dass der Anschluss schnell gelang. Knappe zwei Minuten nach dem 2:0 konnte Jeff Shantz mit einer tollen Einzelaktion Koslow im Füchse-Kasten erstmals überwinden. Die Adler nach diesem Anschlusstreffer hellwach, übernahmen immer mehr die Initiative. Die wurde denn auch in der 37. Minute belohnt. Nachdem sich der Ausgleich bereits während einer Überzahl zwischen der 35. und 37. Minute angedeutet hatte – Shantz, Tripp und TRemblay scheiterten hier noch an Koslow – fiel er dann in der 37. Minute. Igor Alexandrov passte in die Mitte des Angriffsdrittels, wo Karl Dykhuis den Pass direkt abnahm und mit einem mächtigen Schlagschuss zum 2:2 traf.

Den Schwung aus der zweiten Hälfte des zweiten Drittels konnten die Adler auch ins letzte Drittel mitnehmen. Gleich nach 40 Sekunden kam Jeff Shantz zu einer großen Chance, die Adler erstmals in diesem Spiel in Führung zu bringen. Doch Patrick Koslow bekam die Kelle noch an den Puck. Die Adler aber weiter druckvoll, spielten nach vorne. Ein starkes Powerplay führte allerdings auch nicht zur Führung. Ab der 50. Minute konnten sich die Füchse dann wieder ein wenig befreien und kamen ihrerseits zu ersten Chancen im Schlussabschnitt. Doch als Grand-Pierre in der 54. Minute erneut auf die Strafbank musste, nutzten die Adler das folgende Powerplay zur Führung. Del Monte passte auf Tremblay, der den Puck direkt nahm und mustergültig traf – 3:2 in der 56. Minute. Eine Strafe gegen Pierre Hedin überstanden die Adler in der Folge und konnten sich wieder befreien. Als in den letzten beiden Minuten Carter zwei Minuten wegen Haltens bekam, setzte Duisburgs Trainer Dieter Hegen alles auf eine Karte und nahm auch noch seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspieler vom Eis, um mit zwei Mann mehr den Ausgleich noch zu erzwingen. Doch die Adler hielten dagegen und konnten den knappen Vorsprung über die Zeit retten. (adler-mannheim.de)

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