Adler wieder top - 5:3 gegen die DEG

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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In einem packenden und stimmungsgeladenen Duell drehten die Mannheimer Adler

nach einem 1:3-Rückstand die Partie gegen die DEG Metro Stars noch zu einem am

Ende ungefährdeten 5:3-Heimsieg und sind damit wieder Tabellenführer in der

Deutschen Eishockey-Liga. Robinson, Trepanier, Lewandowski, Girard und Petermann

trafen für die Adler, während Kathan, Kreutzer und Johnson für Düsseldorf

erfolgreich waren.


13107 Zuschauer in der SAP Arena sahen eine Partie,

die der Bezeichnung Spitzenspiel absolut gerecht wurde. Auch ohne Nico Pyka,

Thomas Martinec, Stephan Retzer und Markus Kink sowie Keeper Ilpo Kauhanen

konnten Greg Poss und Teal Fowler wieder vier Sturmreihen aufbeiten, da Jeff

Shantz nach Verletzungspause zu seinem erstem Einsatz kam. Und nachdem David

Cullen René Corbet in der dritten Spielminuten mit dem Schläger im Gesicht traf

und frühzeitig wieder in die Kabine durfte, erwischten die Adler auch den

besseren Start. Nathan Robinson nutzte einmal mehr die glänzende Vorarbeit von

Francois Methot und traf in Überzahl zum 1:0 (4. Minute). Die Adler erarbeiteten

sich einige Chancen, doch sehr flüssig lief das Powerplay in dieser Phase noch

nicht.


Gerade als die DEG in der neunten Minute wieder komplett war,

hatte Grand-Pierre die ersten grosse Chance für die Gäste - der Auftakt zu einer

starken Phase der Metro Stars, Collins und Johnson hatten beste Gelegenheiten.

In der 15. Minute gelang Klaus Kathan in Überzahl der zu diesem Zeitpunkt

verdiente Ausgleich für den Tabellendritten.


Zu Beginn des zweiten

Abschnitts schienen die Adler mit den Gedanken noch in der Kabine zu sein, als

Daniel Kreutzer in Überzahl zu viel Platz hatte und den angetäuschten Schuss zum

1:2 im Mannheimer Tor unterbrachte - Robert Müller sass in der falschen Ecke.

Zwar hatten die Adler dank zahlreicher Überzahlmöglichkeiten danach gute Chancen

- Lewandowski traf in der 25. Minute den Pfosten, Bouchard kurz darauf nur knapp

vorbei und Sloan in der 31. zwar das Tor, stand dabei aber im Torraum - doch vor

dem eigenen Tor lief es alles andere als rund. Auch beim 1:3 der Metro Stars in

der 32. Minute sah die Mannheimer Hintermannschaft nicht gut aus.


Der

Schock war den Blauen für einige Minuten anzumerken, doch der in dieser

Situation etwas überraschende Alleingang von Jason Jaspers in der 35. Minute war

der Auftakt zu fünf starken und turbulenten Minuten. Trepanier verkürzte in der

38. per Rückhand zum 2:3, Eduard Lewandowski besorgte exakt eine Minute später

den Ausgleich und die Gäste konnten noch von Glück reden, dass die Scheibe in

den folgenden Sekunden bis zur Pause nicht ein weiteres Mal im eigenen Netz

liegen blieb.


Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts kamen die Adler zu

99 Sekunden Zwei-Mann-Überzahl und damit erst so richtig in Schwung. In der 48.

Minute verstolperte Francois Methot noch einen Penalty, doch eine halbe Minuten

später machte Rick Girard den längst fälligen Führungstreffer, sein

Handgelenksschuss flutschte an Jamie Storr vorbei zum 4:3 ins Netz. Zwei Minuten

später jagte Felix Petermann den Puck zum 5:3-Endstand ins Netz. Der Spielfluss

der Adler war danach nicht mehr zu stoppen, Martin Ancicka traf in der 54.

Minute noch den Pfosten und auch sonst war Jamie Storr seinem sechsten

Gegentreffer näher als Müller dem Vierten. (adler-mannheim.de)

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