Adler vor dem Spitzenspiel gegen Nürnberg

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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Nein, bangemachen gilt nicht, zwar haben die Mannheimer Adler noch

nicht ein Spiel mit allen Mann an Bord spielen können, aber die

Erfolgsbilanz spricht für sich. Und so lassen sie sich auch nicht

einschüchtern von den  Revancheplänen der Sinupret Ice Tigers aus

Nürnberg, die die knappe Heimniederlage gegen das Poss Team noch nicht

verdaut hat. Bei Buch Kober in Mannheim trafen sich die Trainer Poss,

Fowler und die Spieler Martinec, Corbet, Retzer und Kink, um sich von

Fans auf den Zahn fühlen zu lassen. Routiniert und schlagefertig wie

gewohnt moderierte Radio Regenbogen Mann Antti Soramis, der auch bei

den Adlern eine tragende Rolle spielt.


Im Mittelpunkt natürlich die Spitzenbegegnung mit den Tigers heute

Abend in der (vermutlich) ausverkauften SAP-Arena. Teal Fowler betonte,

dass die "super Fans" aus Mannheim den Ausschlag geben könnten. Er

bedankte sich ausdrücklich für die großartige Unterstützung. Greg Poss

setzte eher auf mentale Fähigkeiten seines Teams, "hellwach" müsse man

loslegen. Das sieht auch Tomas Martinec so, dem klar ist, dass ein

Verschlafen der ersten fünf Minuten wie in Nürnberg fatal sein könnte.

Die Liga ist für Martinec immer enger zusammengerückt, jeder könne

inzwischen jeden schlagen.


Rene Corbet setzt auf den bewährten Kampf, den er schon immer

vorexerziert hatte. Ob er nun Kapitän sei oder nicht, spiele in dieser

Hinsicht eine eher untergeordnete Rolle, sagte der Frankokanadier. Dass

er es trotzdem als Ehre empfindet, ein Team mit so vielen

Charakterspielern zu leiten, das fügte er aber an. Für Retzer und Kink

ist es zur Zeit schwer: Sie sind beide länger verletzt als gedacht und

das an der Bande stehen fällt ihnen wirklich nicht leicht, beide würden

am liebsten sofort wieder ins Geschehen eingreifen, bekommen aber vom

Trainer-Gespann Ruhe verordnet. Der Kader sei tief genug, dass man

keinen Heilungsprozess unterbrechen müsse. Andre Schietzold soll heute

eine Chance bekommen genauso wie Danny aus den Birken, der als zweiter

Mann hinter Robert Müller die Stellung halten soll. Keiner möge denken,

der Danny sei kein vollwertiger Ersatz für den angeschlagenen Ilop

Kauhanen, betonte Poss, der junge Mann habe hervorragend in Heilbronn

gehalten, mit ihm sie absolut zu rechnen.

Angelika von Bülow