Adler verpflichten Tim Stützle, Blake Parlett verteidigt für die Red BullsKaderplanungen für die kommende Saison

Tim Stützle wechselt von den Jungadlern zu den Profis. (AS-Sportfoto / Sörli Binder)Tim Stützle wechselt von den Jungadlern zu den Profis. (AS-Sportfoto / Sörli Binder)
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Die Adler Mannheim haben mit Tim Stützle ein vielversprechendes Talent aus dem eigenen Nachwuchs unter Vertrag genommen. Der in Viersen geborene Angreifer unterzeichnete beim amtierenden deutschen Meister einen Dreijahresvertrag. Der 17 Jahre junge Stürmer stand die vergangenen zwei Spielzeiten für die Jungadler Mannheim in der DNL auf dem Eis. Dort sammelte der U20-Nationalspieler zuletzt in insgesamt 26 Partien 66 Scorerpunkte. 

„Tim ist ein riesiges Talent mit dem Potenzial für die NHL. Das unterstreichen auch seine Scorerpunkte. Er wird weiter hart arbeiten und wir werden ihm die Möglichkeit geben, seine Ziele zu erreichen“, so Adler-Manager Jan-Axel Alavaara über den 1,80 Meter großen und 75 Kilogramm schweren Linksschützen. Als U23-Spieler ist Stützle, der die Rückennummer 8 erhält, fest im Kader der Adler eingeplant.

Der Kader der Adler Mannheim für die Saison 2019/20

Torhüter: Mirko Pantkowski*, Dennis Endras, Johan Gustafsson

Verteidiger: Joonas Lehtivuori, Sinan Akdag, Janik Möser, Denis Reul, Cody Lampl, Thomas Larkin, Moritz Seider, Mark Katic, Björn Krupp, Tobias Müller*, Chad Billins

Stürmer: Brent Raedeke, Markus Eisenschmid, Marcus Kink, Ben Smith, Nico Krämmer, Matthias Plachta, Marcel Goc, Samuel Soramies*, Pierre Preto*, Tommi Huhtala, Louis Brune*, Andrew Desjardins, David Wolf, Phil Hungerecker, Valentino Klos*, Jan-Mikael Järvinen, Borna Rendulic, Yannik Valenti*, Tim Stützle 

Derweil hat Vizemeister Red Bull München den Verteidiger Blake Parlett verpflichtet. In der vergangenen Spielzeit kam er in der Kontinental Hockey League (KHL) für Kunlun Red Star aus Peking in 32 Spielen auf zehn Scorerpunkte. Zudem kennt er die Deutsche Eishockey Liga (DEL). In der Saison 2017/18 schaffte der in Kanada geborene Rechtsschütze mit seinem damaligen Klub Eisbären Berlin den Einzug ins Finale der höchsten deutschen Spielklasse, das er mit seinem Team gegen die Red Bulls verlor. 

Münchens Trainer Don Jackson hält viel von dem 1,86 Meter großen und 91 Kilogramm schweren Profi: „Blake ist ein erfahrener Verteidiger, der das gesamte Paket mitbringt. Er hat Charakter und verdient sich den Respekt seiner Mitspieler durch seinen Arbeitsethos und den Willen, sein Spiel ständig zu verbessern. Er spielte eine Schlüsselrolle beim finnischen Meisterschaftserfolg von Tappara Tampere in der Saison 2016/17 und trug seinen Teil dazu bei, dass Berlin in der Saison 2017/18 die Hauptrunde auf Platz zwei beendete und am Ende Vizemeister wurde.“ 

Der 30-Jährige absolvierte vor seinem Wechsel nach Europa 311 Spiele in der AHL und kam für einen Verteidiger dank seines guten Aufbaupasses und seines platzierten Schusses auf starke 119 Scorerpunkte. 2015 zog es ihn in die KHL zum kroatischen Klub Medvescak Zagreb, 2017 wurde er mit Tappara finnischer Meister. Kein Verteidiger traf in den Playoffs jener Saison so häufig wie Parlett (fünfmal). Ein Jahr später wurde er DEL-Vizemeister mit den Eisbären Berlin (49 Spiele, 18 Punkte). Es folgte der Wechsel zum chinesischen KHL-Klub Kunlun Red Star. 

Kader des EHC Red Bull München für die Saison 2019/20

Torhüter (3): Danny aus den Birken, Daniel Fießinger, Kevin Reich.

Verteidiger (9): Konrad Abeltshauser, Keith Aulie (AL), Andrew Bodnarchuk (AL), Daryl Boyle, Hagen Kaisler, Blake Parlett (AL), Emil Quaas, Yannic Seidenberg, Luca Zitterbart.

Stürmer (17): Chris Bourque (AL), Mads Christensen, Maximilian Daubner, Andreas Eder, Yasin Ehliz, Philip Gogulla, Patrick Hager, Jason Jaffray (AL), Maximilian Kastner, Dennis Lobach, Frank Mauer, Jakob Mayenschein, Trevor Parkes (AL), John Jason Peterka, Derek Roy (AL), Justin Schütz, Mark Voakes (AL).