Adler verlieren zuhause gegen Hannover

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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"Verdient oder nicht - die Punkte nehmen wir mit", grinste Olle Öst nach der Partie verschmitzt. 35:15 lautete die Schussbilanz zugunsten der Adler, 3:2 endete die Partie nach Toren für die Hannover Scorpions. Zwei Mal glichen die Gäste die Führung der Adler aus, ehe Steve Wilson 114 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer für die Niedersachsen erzielte.

In der sehr fairen Partie nutzten die Adler die zweite Überzahlmöglichkeit zum 1:0. Robert Hock traf in der 12. Spielminute im Nachschuss, nachdem Ilpo Kauhanen im Tor der Scorpions den Schuss von Klaus Kathan nach vorne abprallen liess. Doch die Freude der Adler währte nicht lange, ganze 33 Sekunden später war Richard Shulmistra zum ersten Mal geschlagen. Radek Krestan traf zum 1:1-Ausgleich. Das Unentschieden nach dem ersten Drittel war schon schmeichelhaft für die Gäste. Ein ums andere Mal scheiterten die Hausherren an Scorpions-Keeper Kauhanen, während Shulmistra im Kasten der Adler weitgehend beschäftigungslos blieb. Joseph (7.) und Kennedy (8.) vergaben beste Gelegenheiten im ersten Powerplay der Adler, Kathan (9.) und Hlushko (13.) hatten weitere beste Chancen, die Adler höher in Führung zu bringen. Devin Edgerton und René Corbet liessen die Abwehr der Hannoveraner richtig alt aussehen, als Corbet nach 28 Spielminuten mit dem Puck in den Torraum des schon leeren Tores stolperte. Doch wieder brachten die Stürmer der Adler den Puck nicht im Gehäuse unter. Also musste die Verteidigung ran: Andy Roach platzierte einen Schlagschuss nach einer halben Stunde rechts oben unhaltbar für Kauhanen im Winkel - 2:1 für die Adler. Die erste und einzige Strafe der Adler nutzten die Gäste zum 2:2 Ausgleich. Mit der Schlusssirene des zweiten Drittels kassierte Yves Racine zwei Minuten, die Len Soccio zu Beginn des Schlussdrittels ausnutzte. Der Kapitän der Gäste fälschte einen Schlagschuss von Rikard Franzén zum 2:2 ab (42.). Danach übertrafen sich die Adler mit ihren Hochkarätern, doch auch im letzten Überzahlspiel der Partie wollte der Puck nicht mehr über die Torlinie. Doch als Steve Wilson zwei Minuten vor Schluss von der Strafbank zurück ins Spiel kam, überraschten die Gäste die Mannheimer mit einem Konter, Wilson staubte zum 3:2 ab. "Wir haben in den letzten vier Spielen nur ein Tor bei fünf gegen fünf erzielt, das ist zu wenig", gestand Bill Stewart nach der Partie. "Wir haben gut gespielt und waren die bessere Mannschaft, aber so ist Sport manchmal." (adler-mannheim.de)