Adler verlieren Spiel und Denis ReulAdler Mannheim - Iserlohn Roosters 1:2 n.V.

Denis Reul fiel schwer verletzt aus. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)Denis Reul fiel schwer verletzt aus. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
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Die Anfangsoffensive der Adler wurde nach nur zwei Minuten jäh unterbrochen. Beim ersten Angriff der Iserlohner versuchte Denis Reul den Puck hinter dem eigenen Tor zu klären, kam bei einem Zweikampf zu Fall und blieb verletzt liegen. Der Puck wanderte vor das Tor, Mike York reagierte am schnellsten und erzielte das 1:0. Danach wurde das Spiel mehrere Minuten unterbrochen, Denis Reul wurde auf dem Eis behandelt. Schlussendlich konnte er unterstützt von zwei Mitspielern das Eis selbst verlassen, seine erlittenen Verletzungen aber – Brüche und Platzwunden im Kopfbereich-  werden wohl seine Rückkehr aufs Eis mehrere Wochen, wenn nicht Monate, verhindern. Der Grund für seinen Sturz an der Bande aufs Eis ist weiterhin unklar. Die Palette der Vermutungen reicht von regulärem Check, Bandencheck bis zu einem im Wege befindlichen Schläger im Fußbereich, das Ganze ging einfach zu schnell für das Auge des Betrachters.

Danach wurde das Spiel ruppiger, zwei Strafminuten gegen und ein Tor in Unterzahl für die Adler war die Folge, Ronny Arendt passte auf Yannic Seidenberg, der tanzte Sebastien Caron im Iserlohner Tor aus und schob den Puck über die Linie.

Mehr Tore fielen bis zum Ende der regulären Spielzeit nicht mehr und bis dahin sahen die Zuschauer eine verbissen geführte Partie, spannend, nicht nur wegen des Spielstands und mit viel Einsatz und Willen von beiden Seiten. Die Roosters auf Defensive bedacht und auf Konter lauernd, die Adler mit klaren Feldvorteilen, aber auch mit ab und an umständlichem Spiel, mit in einem solchen Kampfspiel unnötigen „Schönspieleinlagen“ und eigensinnigen Aktionen von einzelnen Akteuren, mit wenig mannschaftsdienlichem Anspruch.  47 Schüsse der Adler gegen 35 für die Roosters sagte die Statistik am Ende, über die Qualität der Schüsse sagt diese Statistik nichts. Es waren viele Schüsse aus ungünstigen Positionen dabei, bzw. Schüsse, auf die der Iserlohner Torhüter freie Sicht hatte und ihn in seiner heutigen Form vor kein größeres Problem stellte. Liegen gelassen wurden zudem die Chancen bei der Verwertung von Abprallern. Hier waren die Adler entweder nicht im Slot vertreten oder zu weit von der Spielsituation, bzw. dem abprallenden Puck entfernt oder hatten eben auch Pech.

Es passt dazu, dass Iserlohn in der Verlängerung mit etwas Glück, aber durchaus des Tüchtigen, das zweite Tor und damit den Sieg und zwei Punkte mit nach Hause nehmen durfte. Den Adlern reicht der Punkt, um weiterhin an der Tabellenspitze zu stehen, aber wirklich weiter in ihrer Entwicklung bringt sie das nicht.


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