Adler verlieren in Straubing 3:5

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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Der 5:3-Erfolg gegen Ingolstadt am vergangenen Dienstag hatte für die Mannheimer Adler nicht die erhoffte Wirkung. In Straubing verloren die Adler 3:5 und kommen somit nicht von der Stelle. Justin Papineau, Pascal Trepanier und Scott King trafen für die Adler.

Ohne Fred Brathwaite, der gerade in Straubing drei seiner besten Spiele im Trikot der Adler gemacht hat, traten die Adler bei den Tigers an. Ebenfalls nicht mit dabei war Michael Hackert, der als überzähliger Akteur nur zuschauen konnte. Zu allem Überfluss verloren die Alder dann in der vierten Minute auch noch Frank Mauer, der nach einem Zusammenprall mit Straubings Peter Flache mehrere Minuten regungslos auf dem Eis liegen blieb und vor Ort behandelt wurde. Die erste Diagnose lautete auf Gehirnerschütterung, weitere Untersuchungen erfolgen am Abend im Straubinger Klinikum, wo der Stürmer auch auf jeden Fall die Nacht auf Samstag verbringen wird.

Vor diesem Zusammenprall hatte es die Adler allerdings auch schon ergebnistechnisch erwischt. In der dritten Minute traf René Röthke im Nachschuss zum 1:0 für die Hausherren. Der Schock der Kollegen nach dem Ausfall von Frank Mauer war noch einige Minuten zu spüren, woraus letztlich auch das 0:2 resultierte. Karl Stewart konnte Lukas Lang, der Brathwaite im Tor bestens vertrat, zum zweiten Mal bezwingen. Doch die Adler kämpften sich zurück ins Match und kamen in Überzahl durch Justin Papineau auf 1:2 heran.

Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts stellte dann Chris Schmidt Straubings Flache und forderte ihn zum Fight. Die Auseinandersetzung endete nach wenigen Sekunden mehr oder weniger Remis. Beide gingen vorzeitig vom Eis. Ebenfalls 10-Minuten-Strafen kassierten im zweiten Drittel Felix Petermann und Denis Reul. Wenig ersichtlich hier die Gründe. Alles in allem spielten die Adler auf jeden Fall zu viel in Unterzahl und mussten entsprechend gegen Ende des Drittels einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. In 37. Minute traf Calvin Elfring zum 3:1.

Als in der 45. Minute das 4:1 fiel, schien nicht mehr viel für die Adler zu sprechen, doch unmittelbar im Gegenzug nach dem Bully gelang Pascal Trepanier das 2:4, gerade mal 28 Sekunden lagen zwischen diesen beiden Treffern. In der Folge die Adler bemüht, den Druck auf Mike Bales im Straubinger Kasten zu erhöhen, doch die Aktionen wirkten zu fahrig und nicht druckvoll genug, um Straubings Defensive in Verlegenheit zu bringen. Die Gastgeber ihrerseits blieben durch Konter stets gefährlich. Lukas Lang im Tor der Adler allerdings hielt mit einigen starken Paraden sein Team im Spiel und ermöglichte es somit, dass es am Ende tatsächlich nocheinmal eng wurde. Scott King traf 50 Sekunden vor Ende zum 3:4. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. Im Gegenteil, als Lukas Lang seinen Kasten verlassen hatte, war es Florian Schnitzer, der per Empty-Net-Goal das fünfte Straubinger Tor erzielte. (adler-mannheim.de)

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