Adler verlieren in Hamburg nach Verlängerung 4:5

Klare Worte bei den AdlernKlare Worte bei den Adlern
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Ein gutklassiges und abwechslungsreiches Spiel boten die Adler und die Freezers den 9.298 Zuschauern in der Colorline Arena in Hamburg. Trotz dreimaliger Zwei-Tore-Führungen gelang es den Adlern nicht, in der regulären Spielzeit den Sieg einzufahren. Ein starkes Schlussdrittel und eine konsequente Chancenverwertung in Überzahl brachte den Hamburg Freezers einen knappen aber verdienten 5:4-Erfolg. Die Tore für die Adler, die ohne Pyka, Kink, Shantz und Retzer angetreten waren, erzielten Felix Petermann, Eduard Lewandowski, Tomas Martinec und Christoph Ullmann.

Mit einem Doppelschlag starteten die Adler in die Auswärtspartie bei den Hamburg Freezers. In Überzahl traf Felix Petermann von der blauen Linie in der 4. Minute zum 1:0, Florian Schnitzer hatte gerade sechs Sekunden auf der Strafbank Platz genommen. Hamburgs Goalie Rousson war bei diesem Schuss die Sicht versperrt. Nur 19 Sekunden nach dem Führungstreffer konnte Eduard Lewandowski nachlegen und auf 2:0 erhöhen. Einen Abpraller nutzte der Stürmer, um die Adler mit zwei Toren in Front zu bringen. Danach die Adler mit weiteren guten Gelegenheiten, doch es gelang kein weiterer Treffer trotz einiger Überzahlspiele. Die Freezers kamen ab der sechsten Minute dann immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich ihrerseits erste gute Chancen. In der neunten Minute gelang den Cracks von Mike Schmidt denn auch der Anschlusstreffer. In Unterzahl fuhren sie einen Break, den Mike Smazal zum 1:2 abschließen konnte.

Im zweiten Drittel die Adler weiter sehr druckvoll, doch Boris Rousson stand sicher. Der Hamburger Goalie musste in der 25. Minute jedoch wegen Oberschenkelproblemen seinen Kasten verlassen. Steffen Karg kam und musste sich gleich auszeichnen. In der 32. Minute war er dann jedoch machtlos. Tomas Martinec überlistete den Goalie und traf zum 3:1. Statt nachzulegen, erlaubten die Adler den Freezers erneut mehr Freiräume auf dem Eis, die diese zu nutzen wussten. In der 35. – Rick Girard saß auf der Strafbank – traf Christoph Brandner zum 2:3.

Konzentriert und mit einer soliden Defensiv-Leistung begannen die Adler das Schluss-Drittel. Lediglich zwischen der 47. und 49. Minute geriet die Führung ernsthaft in Gefahr, als die Hamburger mit zwei Mann mehr auf dem Eis standen. Doch Ilpo Kauhanen ließ in dieser Druckphase keinen weiteren Treffer zu. Als die Adler dann wieder komplett waren, war es Christoph Ullmann, der auf 4:2 erhöhen konnte. Doch wieder konnten die Freezers zurück kommen. In Überzahl war es Benoit Gratton, der auf 3:4 verkürzte. Danach die Adler von der Rolle. Hamburg machte mächtig Druck und konnte in der 54. Minute durch Alexander Barta ausgleichen. Die Gelegenheit, die Partie noch in der regulären Spielzeit zu entscheiden, hatte Jason Jaspers in der 58., doch der Kanadier traf lediglich den Pfosten, so dass das Spiel verlängert werden musste.

In die Verlängerung starteten die Adler in Überzahl, da Greg Classen zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit noch eine 2-Minuten-Strafe erhalten hatte. Doch nach nur zwei Sekunden in der Overtime erwischte es René Corbet, so dass es mit jeweils drei Feldspielern weiterging. Beide Teams verstanden den Platz auf dem Eis zu nutzen, doch ein Treffer gelang nicht Als ein Wechselfehler die Adler in der 64. Minute erneut in Unterzahl brachte, war es Marc Beaucage, dem 54 Sekunden vor Ende der Overtime der Siegtreffer zum 5:4 gelang. (adler-mannheim.de)


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