Adler verleihen Spiel der leuchtenden Herzen zusätzlichen GlanzMannheim - Krefeld 5:1

Jon Rheault erzielte ein sehenswertes Tor zum 4:1 für Mannheim. (Foto: Imago)Jon Rheault erzielte ein sehenswertes Tor zum 4:1 für Mannheim. (Foto: Imago)
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Zu diesem Anlass gehört, dass dieses Spiel mit 13.600 Zuschauern ausverkauft ist und die Fans natürlich hoffen, dass die Adler gewinnen. Das hat gestern Abend beides funktioniert. Die Mannheimer besiegten die Krefeld Pinguine mit 5:1 (0:0, 4:1, 1:0).

Im Anfangsdrittel wusste man noch nicht so genau, wo die Reise hingeht. Bruder Leichtfuß in der Defensivbewegung der Adler eröffnete den Pinguinen einige Torchancen, die ein glänzend aufgelegter Dennis Endras im Adler-Tor allesamt zunichtemachte. Pinguine-Torwart Tomas Duba stand ihm in dieser Disziplin in nichts nach, zum Leidwesen der Adler. Es hätten von der Qualität der Chancen her gut und gerne drei bis vier Tore fallen können in diesem torlosen aber spannenden Anfangsdrittel. Das Pendel schlug dann auch erst nach einem Doppelschlag zur 2:0-Führung in Richtung Mannheim aus (26., 27.). Denis Reul nutzte, dass Jamie Tardif Tomas Duba komplett die Sicht nahm, zu einem Schlenzer von der blauen Linie genau ins Kreuzeck des Krefelder Tores, Kai Hospelt verwandelte einen Abpraller nach fulminantem Schlagschuss von Sinan Akdag aus der Halbdistanz, den Tomas Duba nur prallen lassen konnte. Danach erlosch der von den Pinguinen im ersten Drittel gezeigte Glanz. In der Defensive herrschte oft Kopflosigkeit, bei Fehlern fehlte die gegenseitige Unterstützung, in der Offensive boten die Krefelder meist wenig durchdachte Einzelaktionen. Bei den wenigen guten Möglichkeiten, die die Pinguine noch hatten, fehlte ihnen zudem auch noch das Glück, bzw. sie hatten einen bärenstarken Mannheimer Torwart gegen sich.

Mannheim legte sich die Pinguine jetzt zurecht, hatte man den Eindruck. Sie erhöhten den Druck, die Folge davon war Mirko Höfflins Treffer zum 3:0. Die Krefelder verloren im eigenen Drittel den Puck, die „Vorlage“ von Frank Mauer verwandelte er mit einem satten Schuss ins lange Eck.

Wenn da ab und an nicht dieser leichtsinnige Umgang mit dem Puck wäre bei den Adlern. Bei einer solchen Situation verloren die Adler den Puck und diesmal erzielten die Pinguine das 3:1, Andreas Driendl verwandelte mindestens so sehenswert wie Mirko Höfflin zuvor (39.). Letztendlich war dieser Gegentreffer nicht mehr als ein Schluckauf, die Adler schüttelten sich kurz und beantworteten in Person von Jon Rheault mit dem 4:1 (40.), ein Tor fürs Highlight-Band. Nach Sahnepass von Daniel Richmond tanzte er den verbliebenen Krefelder Verteidiger aus und bezwang im zweiten Versuch Tomas Duba. Das Schlussdrittel war erst drei Minuten alt, da erhöhte Jamie Tardif auf 5:1. Auch er durfte zweimal unbedrängt schießen, danach hatte Tomas Duba genug davon, von seinen Vorderleuten im Stich gelassen zu werden und machte Platz für Ersatzgoalie Patrick Klein. Dieser machte seine Sache gegen nun „verwaltende“ Adler gut und ließ kein Tor mehr zu.

46:27 Schüsse, diesmal ein überzeugender Heimsieg mit der entsprechenden Torausbeute, die Konkurrenz 13 Punkte auf Distanz, die Situation der Adler ist im Moment wahrhaft weihnachtlich und ein auf den gestrigen Anlass bezogen das perfekte Sahnehäubchen.


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