Adler stehen an der Spitze

Mannheims Adam Mitchell scheitert in dieser Situation an Münchens Goalie Sebastian Elwing. (Foto: Jan Simecek - www.stock4press.de)Mannheims Adam Mitchell scheitert in dieser Situation an Münchens Goalie Sebastian Elwing. (Foto: Jan Simecek - www.stock4press.de)
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Nach vier Siegen in Folge gingen die Spieler der Adler Mannheim mit breiter Brust am gestrigen Samstag in das Spitzenspiel gegen den EHC München. Entsprechend druckvoll starteten die Kurpfälzer in den ersten Spielabschnitt und profitierten von den Strafen, die die Bayern gleich zu Beginn sammelten. Zuerst traf Ken Magowan nach Vorlage von Yannic Lehoux in Überzahl, ehe Jamie Siefers nur wenig später auf 2:0 erhöhen konnte, ebenfalls in Überzahl. Lehoux war es auch, der nach rund neun Minuten die Adler-Fans mit dem dritten Treffer beschenkte. Münchens Coach Pat Cortina sah sich gezwungen zu handeln, nahm eine Auszeit und durfte noch im selben Spielabschnitt den Anschlusstreffer von Felix Petermann bejubeln. Auch dieser Treffer fiel in Überzahl.

Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, nach dem die Adler zuvor die Spielbestimmende Mannschaft waren. Felix Brückmann auf der einen und Sebastian Elwing auf der anderen Seite verhinderten aber weitere Treffer. Für Brückmann war es bereits die fünfte DEL-Partie von Beginn an. Viele hatten Fred Brathwaite nach seiner Gensung wieder im Tor erwartet, doch Harold Kreis gab an, dass er sich auf Grund der aktuellen Form kurzfristig für Brückmann entschieden hätte.

Der letzte Spielabschnitt begann dann für die Adler denkbar ungünstig, denn mit Marcus Kink verloren die Gastgeber ihren Kapitän. Nach einem Zweikampf mit Martin Schymainski schickte ihn der Offizielle vom Eis und belangte Mannheim mit einer fünfminütigen Unterzahl. In dieser gelang es München dann, die Partie wieder spannend zu machen, denn durch Treffer von Johan Ejdepalm und Martin Buchwieser kam man zum Ausgleich. Mannheim wollte sich den Sieg in eigener Halle jedoch nicht nehmen lassen und setzte ihren Offensivdrang fort, mit Erfolg. In doppelter Überzahl war es Chris Lee, der mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie zum 4:3-Endstand einnetzen konnte. Trainer Harold Kreis gab sich nach dem Spiel sichtlich zufrieden und betonte ebenfalls das Powerplay, dass sich nach langer Findungsphase gut entwickelt habe. Bereits morgen geht es dann wieder aufs Eis, wenn man in Krefeld antreten muss, die noch zu Saisonbeginn sich in der SAP-Arena geschlagen geben mussten.


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