Adler: Spiel der befriedigten Befindlichkeiten

Mannheims Torschütze zum 1:0, Nicolas Dimitrakos, jubelt nach seinem Treffer. Foto: Carsten Schürenberg www.STOCK4press.deMannheims Torschütze zum 1:0, Nicolas Dimitrakos, jubelt nach seinem Treffer. Foto: Carsten Schürenberg www.STOCK4press.de
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Die Adler wollten das ganze Szenario nicht trüben, was sollten sie ihren Fans bei der Autogrammstunde nach einer Niederlage auch erklären und rundeten das ganze durch einen 4:2 Sieg ab. Deswegen gewonnen zu haben trifft es bestimmt nicht, denn ein Blick auf die Tabelle, bzw. Punkabstände lässt nur eine Analyse zu: Nur Siege helfen. Zu diesem Zwecke setzten sie die DEG Metro Stars sofort unter Druck und hatten in den ersten Minuten schon vier oder fünf Chancen, um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Einmal im Spiel, setzten die Adler diese Marschrichtung fort, 13: 5 Torschüsse für die Adler stellte die Abteilung Statistik nach dem ersten Drittel fest, jedoch ohne Zählbares auf der Anzeigetafel.

Anfang des zweiten Drittels wurde Düsseldorf kalt erwischt, ein Powerplay in der 21. Minute nutzte Dimitrakos auf Zuspiel von Reinprecht und MacDonald zur 1: 0 Führung. Jetzt war Düsseldorf wach, nicht nur körperlich sondern auch geistig anwesend und fing an, Eishockey zu spielen. Die Adler spielten, entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten im zweiten Drittel, mit und bis auf ein paar unkonzentrierte Momente auf Adlerseite entwickelte sich ein munteres, umkämpftes Spiel, mit dem glücklicheren Ende für die Heimmannschaft. Den beiden Toren der dritten Reihe um MacDonald, Glumac und King, hatten die Düsseldorfer nur ein Tor durch McCutcheon entgegen zu setzen, mit 3: 1 ging es in die zweite Pause.

Das letzte Drittel begann die DEG nach dem Motto alles oder nichts, es wurde erst mal nichts. In der 43. Minute konterten die Adler die Düsseldorfer Mannschaft aus und wiederum Reihe Drei erhöhte auf 4: 1. Ab diesem Spielstand reduzierten die Adler nach und nach ihre Offensivbemühungen, eigentlich zu früh, aber Düsseldorf war am gestrigen Abend nicht in der Lage und in der Form ihre durchaus gut vorgetragenen Angriffe in mit Tore abzuschließen. Bis auf eine Ergebnisverbesserung zum 4: 2 in der 45. Minute gab es für die DEG nichts mehr zu bejubeln.

Fazit ist, die Adler haben einen eminent wichtigen Sieg für die Wahrung ihrer Play-off Chancen erzielt. Der Unterschied war heute – Standardaussage Freddy Brathwaite- und die dritte Reihe um MacDonald, Glumac und Kink. MacDonald schon am Freitag in München mit drei Punkten(1 Tor) am Spiel beteiligt, zeigte gestern Abend ein Vier-Punkte Spiel (2 Tore). Glumac erzielte in München 2 Tore, Kink assistierte zwei Mal. Auch die beiden setzten ihre Serie gestern Abend fort, Glumac mit einem Tor und einem Assist und Kink mit drei Assists. Düsseldorf mit einem unsicher wirkenden Torhüter Aubin kam zu spät ins Spiel und fand am Schluss kein Mittel, um die Defensive der Adler so in Verlegenheit zu bringen, dass es zu mehr als den zwei Toren gelangt hätte.

Festzustellen bleibt, dass es auch ein Spiel der befriedigten Befindlichkeiten war, mit Vorteil für die Adler. Sie gewannen das erste Mal diese Saison gegen die DEG und somit Harold Kreis gegen seinen Ex- Verein, MacDonald erzielte gegen seine ehemaligen Mitspieler zwei Tore und zwei Assists, da fielen das Tor und der Assist von den Ex- Adlern Roach und Hedlund nicht so ins Gewicht

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