Adler sind ausgeschieden

Das wars für die Adler. Patrick Reimer (verdeckt) erzielt das 1:4 - Foto: Frank Ullmer © STOCK4pressDas wars für die Adler. Patrick Reimer (verdeckt) erzielt das 1:4 - Foto: Frank Ullmer © STOCK4press
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Nach einem überragenden ersten und einem guten zweiten Match gegen Düsseldorf konnten sich die Adler zwei Tage nach dem 0:1 in Düsseldorf gegen den nun selbstbewusst auftretenden Vorrundenzweiten nicht mehr steigern.

Die Adler begannen engagiert und mit dem sichtlichen Bemühen, das Spiel und damit das eigene Überleben in den Play-Offs selbst zu bestimmen. Das Team von Harold Kreis erarbeitete sich in den ersten zwölf Minuten auch eine gute Anzahl von Chancen, doch in den entscheidenden Situationen unterliefen in der Offensive Stockfehler, die ein Erfolgserlebnis verhinderten. Die verbleibenden gefährlichen Szenen vor dem Düsseldorfer Torhüter Jean-Sebastian Aubin gingen von Craig MacDonald und Mike Glumac aus. MacDonald scheiterte in der 5. Minute zwei Mal an Aubin, Glumac fälschte kurz danach einen Schuss von Mario Scalzo leider zu weit ab und konnte in der 11. Minute mit dem Rücken zum Tor stehend den DEG-Keeper nicht überwinden.

Auf der anderen Seite nutzte Simon Danner in der siebten Minute die Unordnung in der Adler-Defensive zum Führungstreffer der Gäste, Beechey traf in der 19. Minute in Überzahl zum 0:2.

Anfang des zweiten Drittels hatte François Methot die große Chance zum Anschlusstreffer, als er alleine auf das Tor der DEG zulief, den Kasten jedoch nicht traf. Ronny Arendts Anschlusstreffer zwei Minuten später ließ Hoffnung aufkeimen, die jedoch nur kurz währte. Pokulok (27.) und Reimer (28.) nutzten den Platz in der aufgelösten Abwehr der Adler zum 1:4. Im Anrennen nach vorne hatten die Hausherren ihre Ordnung in der Defensive auf der Strecke gelassen.

Beim Überzahlspiel ab der 29. Minute hatte Niko Dimitrakos zwei Schusschancen, doch seine Sturmkollegen kamen nicht an die Abpraller von Torwart Aubin. MacDonald konnte in der 36. Minuten einen Abstauber auf Zuspiel von Marcus Kink nicht an Aubin vorbeibringen, das 5:3-Überzahlspiel wenig später zeugte dann nicht gerade von Selbstbewusstsein. Wenigstens Steven Reinprecht sendete mit dem Tor zum 2:4 kurz vor der Pause noch einen kleinen Hoffnungsschimmer.

Im Schlussdrittel versuchten die Mannheimer das Unmögliche doch noch möglich zu machen und hatten in Überzahl durch Dimitrakos, Glumac und King (alle 43. Minute) auch gute Chancen zum Anschluss. Das Erfolgserlebnis blieb ihnen verwehrt. Rob Collins sorgte mit dem fünften Düsseldorfer Treffer in der 47. Minute für die Entscheidung. Die Adler spielten die Partie bemüht zu Ende, ein Tor gelang trotz zahlreicher Chancen nicht mehr. (adler-mannheim.de)

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