Adler: Noch einmal gut gegangenMannheim - Wolfsburg 4:3 n.P.

Yanick Lehoux verwandelte den entscheidenden Penalty. (Foto: Stefanie Kovacevic - www.stock4press.de)Yanick Lehoux verwandelte den entscheidenden Penalty. (Foto: Stefanie Kovacevic - www.stock4press.de)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Gespannte Erwartung im SAP-Oval, nach dem ob der Schiedsrichterleistung von Ulpi Sicorschi heiß diskutierten Spiel vom Freitag gegen Ingolstadt. (Hockeyweb berichtete)

Es sei vorweggenommen, Hauptschiedsrichter Richard Schütz leitete das Spiel gut und sah mit 8 gegen 4 Minuten Kühlboxaufenthalt das nötige Strafmaß erfüllt. Mannheims Fans benahmen sich vorbildlich, beim Anfeuern etwas zurückhaltender, gemessen am Sonntagspiel, aber durchaus präsent.

Sie sahen eine Wolfsburger Mannschaft, der das „Höhentraining“ beim Spengler-Cup in Davos erstens gut getan und zweitens nicht ermüdet zu haben schien. Die Adler hatten ihre liebe Mühe gegen die Grizzlies, die mit ihren raumgreifenden, spielöffnenden Pässen und ihrer schnellen Spielweise die Zonendeckung der Adler ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. Die Pässe und der Spielaufbau liefen bei den Grizzlies präziser, sie spielten sich ins Angriffsdrittel, während die Adler, immer wieder durch Fehlpässe in ihrem Vorwärtsdrang unterbrochen, sich immer mit viel Aufwand ins Drittel der Wolfsburger arbeiten mussten. Bei den Mannheimern vermisste man zwei Drittel lang bis auf wenige Ausnahmen auch ihre sonst so präsente körperliche Spielweise und damit verbundenen Emotionen. Das torlose erste Drittel verdankten die Adler einem glänzend aufgelegten Freddy Brathwaite im Tor und der zu verspielten, mit Hang zur Schönheit einhergehenden Spielweise von Wolfsburg, das 1:0 durch Yanick Lehoux für die Adler war daher überraschend, der Ausgleich durch Marvin Degon und die Führung von John Laliberté eher nicht.

Eine Überzahlsituation für die Adler in der 44. Minute wirkte für sie wie ein Weckruf, sie spielten jetzt sehr körperbetont, mit viel Leidenschaft, Wolfsburg ließ sich dadurch beeindrucken und zurückdrängen, das 2:2 durch Ronny Arendt und 3:2 von Niko Dimitrakos waren die Folge. Nur ließen sich die Grizzlies nicht gänzlich an die Wand spielen, sie nahmen in der letzten Minute ihren Torhüter vom Eis und nutzten mit sechs Feldspielern eine Unachtsamkeit in der Adler-Defensive und glichen 20 Sekunden vor Spielende aus.

Die folgende Verlängerung war spannend und auf Augenhöhe gespielt, aber torlos. Im Penaltyschießen setzte Yanick Lehoux den Game Winner und bescherte den Adlern damit zwei Punkte und die weitere Tabellenführung. Nochmal gut gegangen, könnte man das Spiel aus Adlersicht beschreiben.


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