Adler müssen sich Zürich geschlagen gebenEuropean Trophy in Küsnacht

Mike Glumac musste vorzeitig das Eis verlassen. (Foto: Stefanie Kovacevic - www.stock4press.de)Mike Glumac musste vorzeitig das Eis verlassen. (Foto: Stefanie Kovacevic - www.stock4press.de)
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In einem von beiden Seiten kampfbetont geführten Spiel benötigten die Lions aus Zürich zwei Drittel für eine 2:0 Führung – erwähnenswert deshalb, weil die Strafzeitenbilanz der ersten beiden Drittel 70:33 Minuten zu Ungunsten der Adler aufwies. Zieht man davon jeweils 25 Minuten für die nach Schiedsrichtermeinung zu hart geführte Auseinandersetzung zwischen Mark Bastl und Adler Mike Glumac ab, bleiben 45 zu 8 Minuten übrig, eine fragwürdige Differenz für eine von beiden Seiten intensiv geführte Partie.

Also war Unterzahl-Training Programm in den beiden ersten Dritteln für die Adler und das absolvierten sie prima. Dennis Endras, der Goalie der Adler, hielt zudem mit einigen „Big Saves“ seine Mannschaft im Spiel. Erst kurz vor Ende des ersten Drittels ging der ZSC durch Roman Wick in Führung. Gegen Ende des zweiten Drittels kam dann für die Adler ein Moment, in dem sie mit fünf Spielern auf dem Eis präsent waren und in Überzahl spielen durften. Diese Situation war wohl so ungewohnt, dass die Lions sich zwei Versuche erkämpfen konnten, ein Unterzahltor zu erzielen, beim zweiten Versuch nahm Andreas Ambühl dankend an und erhöhte auf 2:0. In Drittel drei änderten dann die Spieler ihre Spielweise nicht, die Schiedsrichter aber ihre Art zu pfeifen, das bekam dem Spiel der Adler gut und plötzlich stand es 2:2, Matthias Plachta und Christoph Ullmann besorgten das, das Spiel war wieder offen und nicht nur durch den Spielstand spannend.

Eine Unachtsamkeit in der Defensive der Adler nutzten die Züricher acht Minuten vor Schluss in Person von Chris Baltisberger zum 3:2. Eine heiße Schlussphase bekamen die Zuschauer zu sehen, eine Überzahlsituation kurz vor Schluss für die Adler, eine zweite wäre nach konsequenter Auslegung der Spielverzögerungsregel möglich gewesen und die Adler drückten auf den Ausgleich. Nichts war es damit, die Züricher verteidigten mit allem was sie hatten und der gute Lukas Flüeler im ZSC-Tor erledigte mit guten Paraden den Rest.

Fakt ist, die Adler zeigen aufsteigende Form, die mitgereisten Fans der Adler waren auch zufrieden, skandierten nach dem Spiel vor dem Stadion: „Wir sind zum Feiern da.“ Sie werden mit Sicherheit Willige gefunden haben.


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