Adler Mannheim mit dramatischem Overtime-Sieg gegen die Ice TigersDEL kompakt

Sinan Akdag traf zum Sieg für die Adler Mannheim. (Foto: Bianca Ebenhöch)Sinan Akdag traf zum Sieg für die Adler Mannheim. (Foto: Bianca Ebenhöch)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin 2:5 (0:0, 0:2, 2:3)

Drei Tore innerhalb von sechs Spielminuten brachten die Entscheidung beim Spiel des aktuellen Vizemeisters gegen den DEL-Rekord-Champion. In der 35. Spielminute traf Daniel Fischbuch zur Führung für die Berliner, kurz vor der zweiten Sirene legte Sheppard nach, kurz nach Wiederbeginn traf Jamie McQueen zum dritten Mal für die Hauptstädter. Zwar verkürzte Likens auf 1:3, aber nur vier Minuten später stellte Baxmann den alten Abstand wieder her. Deswegen nahm Pavel Gross bereits vor Minuten vor der Schlussirene Torwart Kuhn vom Eis und wurde in doppelter Überzahl mit dem erneuten Anschluss durch Foucault auch belohnt. In der Schlussminute traf dann jedoch Martin Buchwieser für die Eisbären ins leere Tor zum Endstand.

Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt 4:1 (0:0, 1:0, 3:1)

Auch in Iserlohn fielen die Tore erst in der zweiten Hälfte des Spiels. Jack Combs traf kurz nach einer überstandenen Strafe gegen Salmonsson zur Führung für die Hausherren. In der 42. Minute traf Alexander Bonaksen zum 2:0, in der 48. Minute erhöhte Chad Costello auf 3:0. Erst in der 53. Minute traf Brett Olson das erste Mal für die Gäste, bei denen Jochen Reimer im Tor stand. In der Schlussphase nahm ERC-Coach Samuelsson ihn vom Eis, um vielleicht doch noch den Ausgleich zu erzwingen. Die Maßnahme brachte jedoch keinen Erfolg: Chris Brown traf fast zwei Minuten vor Ende ins leere Tor der Schanzer, die ihre Negativ-Serie damit nicht stoppen konnten.

Adler Mannheim – Nürnberg Ice Tigers 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) n.V.

Die Beharrlichkeit der Adler wurde belohnt: 81 Schüsse – davon 44 Torschüsse - gaben sie in Richtung des Tors der Franken ab. Zwar fanden nur zwei den Weg ins Ziel, aber das war eben das eine Mal mehr als es die Gäste schafften. Marcel Goc traf in der 24. Minute zur Führung für die Adler, die bis in die Schlussphase Bestand hatte. Erst zwölf Sekunden vor dem Ende konnte Gäste-Coach Rob Wilson wegen einer Strafe gegen seinen Verteidiger Gilbert den Torwart vom Eis nehmen, doch das reichte: Nur eine Sekunde später musste Luke Adam auf Seiten der Adler in die Kühlbox und nur acht Sekunde später schaffte Nürnbergs Philippe Dupuis tatsächlich noch den Ausgleich und sicherte den Franken vier Sekunden vor dem Ende noch einen Punkt. In der Verlängerung traf nach zwei Minuten Akdag zum Sieg für die Adler.

Fischtown Pinguins – Kölner Haie 3:2 (2:0, 1:2, 0:0)

22 Strafminuten – davon ein „Zehner“ gegen Moritz Müller – gegen sehr disziplinierte Bremerhavener und nur etwa ein Drittel gewonnene Bullies waren ein bisschen zu wenig für die Haie, zumal die Gastgeber sehr gut loslegten und bereits nach 21 Minuten mit 3:0 vorne lagen nach Treffern von Kapitän Mike Moore, Ross Mauermann und Mike Hoeffel. Ein Doppelschlag von Hanowski und Ehrhoff innerhalb von 35 Sekunden brachte die Haie noch vor der Spielmitte wieder heran, dann aber nahmen sie innerhalb von sechs Minute drei Strafen und brachten sich aus dem Rhythmus. So brachten die Hausherren die Führung über die Zeit und gaben sie auch trotz fast zwei Minuten doppelter Unterzahl kurz vor Schluss – Bremerhavens Jason Bast musste auf die Strafbank, woraufhin KEC-Goalie Justin Peters zugunsten des Extra-Angreifers das Eis verließ – nicht mehr her.

EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG 5:1 (2:1, 1:0, 2:1)

Deutlicher siegte der zweifache deutsche Meister gegen die Düsseldorfer EG: Pinizzottos Führungstor nach der Hälfte des ersten Drittels konnte Marcel Brandt noch ausgleichen, dann aber zogen die Münchner davon: Frank Mauer traf noch im ersten Abschnitt – auf Zuspiel von Flaake und Goalie Danny aus den Birken - zur erneuten Führung. Keith Aucoin traf im Mittelabschnitt zum dritten Mal für den amtierenden Champion, im Schlussabschnitt sorgten Jerome Flaake – Mann des Abends mit drei Scorerpunkten - und Maxi Kastner für den Endstand.

Schwenninger Wild Wings – Augsburger Panther 3:1 (1:0, 2:0, 0:1)

Mann des Abends in Schwenningen war der Finne Markus Poukkula, der an allen drei Treffern der Hausherren beteiligt war. Im ersten Drittel legte er Mirko Höfflin die Führung der Wild Wings auf, im Mittelabschnitt entschied er das Spiel früh zugunsten der Hausherren mit zwei Toren innerhalb von gut drei Minuten. Erst im Schlussabschnitt kamen die Augsburger in Überzahl zu ihrem ersten und einzigen Treffer an diesem Abend durch Trevor Parkes. Als zwei Minuten vor Schluss noch Scott Valentine auf die Strafbank musste, war die Niederlage der Schwaben besiegelt. Auch das Ziehen von Torwart Boutin brachte nichts mehr ein.

Krefeld Pinguine – Straubing Tigers 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

In einem ausgeglichenen Spiel waren die Krefelder den entscheidenden Tick effizienter und gewannen deswegen klar gegen die Gäste aus Niederbayern. Kurt Davis traf zur frühen Führung für die Pinguine, die Matthias Trettenes und Martin Ness – letzterer traf 17 Sekunden vor der zweiten Sirene – im Mittelabschnitt ausbauten. Kurz vor Schluss stellte Marcel Müller noch auf 4:0.

 

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DEL Hauptrunde

Sonntag 22.09.2019
Fischtown Pinguins Bremerhaven
4 : 5
Adler Mannheim Mannheim
Krefeld Pinguine Krefeld
3 : 1
Iserlohn Roosters Iserlohn
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
2 : 0
ERC Ingolstadt Ingolstadt
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
4 : 0
Kölner Haie Köln
EHC Red Bull München München
4 : 2
Eisbären Berlin Berlin
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
3 : 4
Augsburger Panther Augsburg
Straubing Tigers Straubing
2 : 3
Düsseldorfer EG Düsseldorf
Donnerstag 26.09.2019
Adler Mannheim Mannheim
- : -
Eisbären Berlin Berlin
ERC Ingolstadt Ingolstadt
- : -
EHC Red Bull München München
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