Adler Mannheim marschieren weiter - Sundblad verliert mit den HaienDeutsche Eishockey Liga kompakt

Niklas Sundblad - Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.deNiklas Sundblad - Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.de
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Kölner Haie : Krefeld Pinguine 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Am Vormittag löste er Uwe Krupp ab, am Abend stand Niklas Sundblad bereits hinter der Bande. Von den Fans gab es jedoch erst mal „Uwe Krupp“ Anfeuerungsrufe. Obwohl die Hausherren die größeren Spielanteile hatten, endete das erste Nach-Krupp-Drittel ohne Tore. Auch im Mitteldritte dauerte es bis kurz vor der Sirene, ehe eine Mannschaft ein Tor erzielen konnte. Adam Courchaine (39.) brachte die Gäste nach einer Einzelaktion in Führung. Richtig eng wurde es für Hausherren ab der 52. Minute, als John Tripp mit einer 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe bedacht wurde. Doch weder Krefeld, noch Köln konnten weitere Tore erzielen, sodass Köln das Spiel mangels Chancenverwertung verlor.

Zuschauer 9.189

Mannheim Adler : EHC Red Bull München 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)

Ganze 40 Sekunden brauche Martin Buchwieser (1.) um im Topspiel des Abends die Führung zu erzielen. Zwischenzeitlich gab es in der schnellen Partie einige Strafen, von denen Matthias Plachta (16.PP) eine nutzen konnte. An Torchancen hatte dieses Spiel keinen Mangel und spätestens nach dem 3:0 durch Glen Metropolit (32.) war klar, wohin die Reise gehen wird. Auch im Schlussabschnitt konnten die Gäste nicht mehr aufholen. Im Gegenteil, Bobby Raymond (56.PP) setzte noch einen drauf.

Zuschauer 10.889

Thomas Sabo Ice Tigers : Grizzly Adams Wolfsburg 6:3 (2:2, 3:0, 1:1)

Die Gäste begannen die Partie dominant und beschäftigten Jochen Reimer über Gebühr. Das erste Tor machte aber Nürnbergs Leo Pföderl (10.PP) in Überzahl. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Erst konnte Tim Hambly (13.PP) in Überzahl ausgleichen, dann holte Patrick Reimer (15.PP) die Führung ebenfalls in Überzahl zurück. Sekunden vor der ersten Pause konnte Sebastian Furchner (20.) eine seiner Chancen in den Ausgleich ummünzen. Das muntere Torefest ging auch im Mitteldrittel weiter. Yasin Ehliz (21.) brachte die Franken zum dritten Mal in Führung. Ehliz (29.) war es auch, der erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung herausholte. Als Derek Joslin (38.PP) dann noch einen draufsetzte, war das ein deutlicher Fingerzeig. Allerspätestens nach dem Tor durch Corey Locke (50.) war die Entscheidung gefallen. Das Anschlusstor durch Robbie Bina (58.) war nur noch Kosmetik.

Zuschauer 4.395

Iserlohn Roosters : Hamburg Freezers 2:1 n.P. (0:1, 0:0, 1:0, 0:0, 1:0)

Obwohl Hamburg die etwas besseren Chancen hatte, waren die Anfangsminuten ein Duell auf Augenhöhe. Doch kurz nach dem ersten Powerbreake erzielte Martin Sertich (10.) die hanseatische Führung. Obwohl weiter mit Toren gegeizt wurde, war es eine unterhaltsame Partie, zwischen zwei nach wie vor gleichwertigen Mannschaften. So endete das Mitteldrittel tor- und strafenlos. Ganze 40 Sekunden vor dem Ende und mit einem Extrastürmer brachte Nick Petersen (60.) das Spiel dann doch noch in die Verlängerung. Doch diese endete ohne Entscheidung, somit wurden weitere Überstunden angehäuft. Im Penaltyschießen brachte dann erneut das Tor von Nick Petersen die Entscheidung und die Roosters gewinnen das äußerst enge Spiel.

Zuschauer 4.274

Eisbären Berlin : ERC Ingolstadt 2:5 (0:1, 2:3, 0:1)

Fast wäre das erste Drittel eine torlose Angelegenheit gewesen, doch nur eine Sekunde vor der Sirene brachte Jared Ross (20.) die Oberbayern noch in Führung. Auf was man im ersten Abschnitt fast ewig warten musste, ging im Mitteldrittel dann aber sehr schnell. Denn kaum hatte das Spiel wieder begonnen, baute Jeff Szwez (21.) die Führung aus. Gerade als der ERCI in einer Druckphase war, konnte Darin Olver (25.) verkürzen. Die Ingolstädter aber keineswegs geschockt, denn nur wenige Sekunden später stellte John Laliberte (26.) den alten Abstand wieder her. Ingolstadt hatte sich nun warm geschossen und kam durch Brandon Buck (33.) zum nächsten Tor. Doch Berlin gab nicht auf und kam durch André Rankel (37.) wieder heran. Zu Beginn des Schlussdrittels legte Jeff Szwez (44.) aber wieder nach und sorgte damit auch für den Schlusspunkt.

Zuschauer 12.060

Düsseldorfer EG : Schwenninger Wild Wigs 4:1 (1:0, 1:1, 2:0)

Guten Chancen gab es in der Anfangsphase von beiden Mannschaften, doch die Führung der Hausherren machte Andreas Martinsen (8.). Nur Sekunden später hatte Ryan Ramsay den Ausgleich auf der Schaufel, doch er scheiterte an DEG-Goalie Tyler Beskorowany. Schwenningen kam sehr druck- und schwungvoll aus der Kabine und kam zu einigen Chancen. Dan Hacker (28.) machte den inzwischen völlig verdienten Ausgleich. Doch abrupt holte Andreas Martinsen (33.) die Führung an den Rhein zurück. Bereits nach wenigen Sekunden im Schlussdrittel traf Sascha Goc den Pfosten. Danach die DEG aber das aktivere Team, was mit dem Tor durch Jakub Ficenec (52.) belohnt wurde. Schwenningen versuchte noch mal alles, doch als Rob Collins (59.) für eine heute laufstarke Düsseldorfer Mannschaft nachlegen konnte, war das Spiel entschieden.

Zuschauer 4.535

Augsburger Panther : Straubing Tigers 3:1 (1:0, 0:0, 2:1)

Bereits nach zwei Minuten mussten die Tigers einen sehr lange 3:5-Unterzahl überstehen. Kaum war das geschafft, wurde es erstmals zünftig als Sebastian Uvira und Peter Flache aneinander gerieten. Zuvor hatte Carsen Germyn Patrick Seifert so gecheckt, dass die Partie für den Augsburger beendet war. Später konnte James Bettauer (13.PP) die verdiente schwäbische Führung im Powerplay erzielte. Gleich zu Beginn des Mitteldrittel dann der nächste Tiefschlag für Straubing. Danach verflachte das Spiel zunächst. Straubing spielte jetzt einen aggressiveren Forecheck, was die Augsburger Angriffsbemühungen zum Erliegen brachte, sodass die Tigers langsam das bessere Team wurden. Doch kurz vor Drittelende dezimierten sich die Gäste selbst, als Carsen Germyn mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt wurde. Doch die Tigers auch zu Beginn des Schlussdrittels oben auf und in Überzahl war es dann soweit. Sache Treille (42.) konnte im Nachschuss zum Ausgleich einnetzen. Augsburg musste sich fangen und aufwachen – und tat es auch. Adrian Grygiel (52.) holte die Führung für die Panther zurück und nach einem Schnitzer von Dylan Yeo sorgte Dan DaSilva (54.SH) mit einem Unterzahltor für ein Entscheidung und den Endstand.

Zuschauer 5.168


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