Adler Mannheim: Mark Katic kommt, Bill Stewart wird ScoutEx-Eisbär unterschreibt für zwei Jahre, Kurpfälzer erweitern ihr nordamerikanisches Scoutingnetzwerk

Mark Katic im Trikot von Zagreb. (picture alliance / dpa)Mark Katic im Trikot von Zagreb. (picture alliance / dpa)
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Die Adler Mannheim haben mit Mark Katic einen weiteren Verteidiger für die Spielzeit 2018/19 unter Vertrag genommen. Der 28 Jahre alte Kanadier mit kroatischen Wurzeln kommt vom schwedischen Vizemeister Skelleftea AIK und unterschreibt in Mannheim einen Zweijahresvertrag. 

Katic dürfte den meisten noch aus seiner Zeit bei den Eisbären Berlin bekannt sein. In der Saison 2012/13 schnürte der 1,78 Meter große und 87 Kilo schwere Linksschütze für den Hauptstadtclub seine Schlittschuhe. Zum Titelgewinn mit den Berlinern steuerte Katic in insgesamt 60 Pflichtspielen sieben Tore und 13 Vorlagen bei. In der darauffolgenden Spielzeit schloss sich Katic, der 2007 in der dritten Runde an Position 62 von den New York Islanders gedraftet wurde, für vier Jahre Medvescak Zagreb an. In der KHL lief Katic in dieser Zeit 189 Mal auf, sammelte 14 Treffer und 42 Assists. In der Saison 2016/17 wechselte Katic schließlich nach Schweden, wo er für Skelleftea 78 SHL-Partien bestritt und dabei 27 Scorerpunkte erzielte.  Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp zur Personalie Katic: „Mark ist in Deutschland kein Unbekannter. Mit den Eisbären gewann er 2013 den DEL-Titel und legte danach eine tolle Karriere in der KHL und SHL hin. Wir haben Mark vor einigen Wochen in Schweden beobachtet und persönlich getroffen. Wir freuen uns auf einen offensiven sowie läuferisch starken Verteidiger.“

„Ich freue mich sehr, ein Teil der Adler zu werden. Der eigene Anspruch und die Erwartungen im Umfeld des Clubs sind groß. Es wird ein tolles Gefühl sein, das Adler-Trikot überzustreifen. Ich werde in jedem Spiel mein Bestes geben. Für die Fans. Und für die Organisation“, so Katic selbst, der es kaum erwarten kann, die neue Saison 2018/19 zu beginnen. 

Bill Stewart wird Adler-Scout

Die Adler Mannheim erweitern ihr nordamerikanisches Scoutingnetzwerk. Bill Stewart, der die Adler nach seiner Amtsübernahme als Cheftrainer in der abgelaufenen Spielzeit ins Halbfinale um die deutsche Meisterschaft geführt hat, wird Todd Hlushko bei der Sichtungsarbeit in Übersee unterstützen. Das Jungadler-Projekt gehört seit fast zwei Jahrzehnten zu den besten Talentschmieden Deutschlands. Unter dem angekündigten Neuanfang sollen künftig auch vermehrt Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Profimannschaft eingebunden werden. Um jungen Spielern, die nach ihrer Zeit bei den Jungadlern den Sprung nach Nordamerika wagen und dort auf den ganz großen Durchbruch hoffen, eine professionelle Betreuung zu ermöglichen, wird Hlushko neben seiner Chefscout-Funktion die Entwicklung ehemaliger Jungadler verfolgen, den jungen Spielern in allen Belangen mit Rat und Tat zur Seite stehen und die Adler über die einzelnen Entwicklungen informieren. 

Ein ähnliches Aufgabengebiet soll nun auch Stewart zuteilwerden. Im Bereich „Player Evalution“ und als „Advisor“ soll der 60-jährige Italo-Kanadier den nordamerikanischen Spielermarkt beobachten, junge Spieler und potentielle Neuzugänge nach klar definierten Kriterien beurteilen und dem Club in einer beratenden Funktion zur Seite stehen. Sowohl Hlushko als auch Stewart stehen das ganze Jahr über mit Sportmanager Jan-Axel Alavaara, Headcoach Pavel Gross und Assistenztrainer Mike Pellegrims in engem Kontakt. Drei- bis viermal pro Saison wird das Duo nach Mannheim reisen, um sich mit der Sportlichen Führung direkt vor Ort auszutauschen. „Mit Todd und Bill sind wir in Nordamerika mit zwei Personen vertreten, die über die erforderliche Expertise verfügen und die Adler tief im Herzen tragen. Es gehört für uns zur Neuausrichtung und weiteren Professionalisierung des Clubs, dass wir uns in Übersee noch breiter aufstellen“, so Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp zu den Veränderungen im Bereich des Scoutings. „In den nordamerikanischen Junioren- und Collegeligen spielen derzeit viele ehemalige Jungadler, deren Entwicklung wir eng verfolgen. Ab sofort stehen den Jungs zwei kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, mit denen wir auch sicherstellen wollen, dass der Kontakt bestehen bleibt und wir für diese Spieler die erste Adresse sind, wenn sie nach Deutschland zurückkommen.“  

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